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Der heutige Super-Mittwoch wird den Weg zur Zinswende weisen

Georg Steiner
| 1 minuten Lesezeit

Die Inflation aufhalten

Heute stehen in den USA zwei wichtige Entscheidungen an. Zunächst wird der Inflationsbericht zeigen, ob die Preissteigerungen weiter zurückgehen; kurz darauf entscheidet die US-Notenbank Fed, ob sie die Zinsen senkt oder auf hohem Niveau beibehält.

Die USA bleiben vorsichtig


Letzteres gilt als höchstwahrscheinlich, schließlich deuten bisher alle Anzeichen darauf hin, dass die Fed nicht dem Beispiel der EZB folgen möchte. Die Märkte zeigen sich angesichts der beiden zu erwartenden Daten jedenfalls vorsichtig optimistisch.

Sie hoffen zumindest auf ein sichtbares Ziel, sprich ein Datum, an dem mit niedrigeren Zinsen zu rechnen ist. Nur so werden positive Signale sichtbar. Derzeit wartet nicht nur Bitcoin, sondern auch neue Coins wie Sealana hoffen zukünftig auf gute Geschäfte, wenn das Startsignal von der Fed ertönt.

Doch vorerst rechnet niemand mit einer Zinssenkung in den USA. Anders als in Europa setzen die Währungshüter auf Vorsicht. Die Zinsspanne dürfte daher auf dem Niveau von 5,25 bis 5,50 Prozent verbleiben. Daran werden auch die neuesten Inflationszahlen aus den USA nichts ändern, die nur wenige Stunden zuvor veröffentlicht werden.

Ausblick auf die weiteren Pläne?


Doch die Investoren erhoffen sich von der Pressekonferenz von US-Notenbankchef Jerome Powell Hinweise über die weiteren Pläne der Währungshüter. Ein konkretes Datum für die erste Zinssenkung in den USA könnte die Märkte beflügeln. Immerhin wollte die Fed ursprünglich drei Zinssenkungen in diesem Jahr durchführen, doch dieses Ziel ist unrealistisch.

Viel wahrscheinlicher sind jetzt ein bis zwei Zinssenkungen 2024. Diese Einschätzung stützen auch die guten Arbeitsmarktdaten vom Mai. Offenbar ist der Druck in den USA nicht so groß, dass es schnell zu einer Senkung der Leitzinsen kommen muss.

Gleichzeitig dürfte die Inflation weiter nicht so schnell sinken, wie erhofft. Das liegt auch an den deutlichen Lohnerhöhungen. Sollte die Fed auf ihrem Kurs bleiben, würde die Geldpolitik der Notenbanken in Europa und den USA neuerlich auseinanderdriften. Die EZB zögerte zu Beginn der Inflationskrise lange, bevor sie begann die Zinsen zu erhöhen. Jetzt lockert sie ihre Politik, noch vor den Amerikanern.