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Krypto Winter mit den nächsten Opfern: Justin Sun muss 20 % der Huobi Belegschaft entlassen - kann die Börse so überleben

Crypto WinterDie vergangenen Monate waren für einen Großteil der Kryptoplattformen mit den wohl größten Herausforderungen ihrer Entwicklungen verbunden. Die Unternehmen kämpfen nach wie vor mit erheblichen Verlusten. 

Zahlreiche Börsen müssen entsprechend Kürzungen vornehmen oder sogar Insolvenz beantragen. Nun scheint auch Huobi in finanzielle Not geraten zu sein. Die Börse muss zu drastischen Maßnehmen greifen, um zu überleben.

Auszahlungsforderungen führen zu Liquiditätsproblemen

Der Bärenmarkt setzte den Kursen der Kryptowährung deutlich zu. Besonders betroffen sind in erster Linie die Börsen. Sie leiden unter den hohen Auszahlungen und der geringen Nachfrage. Aus Angst nahmen tausende Kryptotrader ihren Bestand von den Handelsplattformen, um einem Verlust vorzubeugen. 

Nach der FTX Börse kamen so etwa Gemini und Genesis in finanzielle Bedrängnis und konnten vorübergehend keine Auszahlungen tätigen. Nun hat es offenbar die nächste Plattform getroffen. Am 6. Januar berichtete Reuters darüber, dass Huobi 20 % der Belegschaft entlassen muss.

Reuters News

Das Unternehmen spricht in einem Interview mit der Nachrichtenagentur von nötigen Kostensenkungen aufgrund des schwindenden Interesses an digitalen Vermögenswerten. CEO, Justin Sun erläutert: 

Die geplante Entlassungsquote beträgt etwa 20%. Mit dem aktuellen Stand des Bärenmarktes wird in Zukunft ein sehr schlankes Team aufrechterhalten.

Laut seinen Angaben haben die „Strukturanpassungen“ noch nicht begonnen, werden jedoch in diesem Quartal abgeschlossen sein. Weiter erklärt er, dass das Unternehmen derzeit rund 1.100 Mitarbeiter beschäftigt.

Krypto Winter jetzt?

Zwar nennt man das Problem hier nicht beim Namen, dennoch kann man aus dieser Mitteilung lesen, dass die Plattform unter finanziellen Schwierigkeiten leidet. Im Gegensatz zu anderen Börsen möchte man es mit diesem Handeln vielleicht umgehen, dass das Problem sofort auf dem Rücken der Kunden ausgetragen wird.

Dennoch bleibt abzuwarten, ob Huobi mit einer deutlich kleineren Belegschaft weiterhin erfolgreich arbeiten kann. Des Weiteren ist nicht abzusehen, wie schwer die Probleme derzeit sind oder ob man mit den Entlassungen nur vorbeugen möchte, damit die Börse nicht in eine solche Situation wie FTX oder Genesis gerät.

Sun scheint dennoch positive gestimmt zu sein 

Laut den Berichten auf Reuters sagte der CEO, Justin Sun vor kurzem, in einem Memo an alle Mitarbeiter, dass das Unternehmen trotz der „sich verschlechternden Makroumgebung wie ein Feuer im (Krypto-) Winter" gewesen sei. Er gibt an, dass sich die Plattform in den letzten drei Monaten täglich über 20.000 neue Benutzer freuen konnte.

Wie langfristig diese neuen Nutzer jedoch blieben oder wie viele Transaktionen sie ausmachen, erwähnte er nicht. Im November befand sich die Kryptobörse laut Daten der CoinGecko Analyseplattform auf Platz 8 der größten Handelsunternehmen. Diese Einstufung wird anhand des Handelsvolumens errechnet.

Die Abschlüsse nehmen zu

Laut einem Bericht der unabhängigen Blockchain-Analysten Nansen, ist die Plattform derzeit mit enormen Nettoabschlüssen konfrontiert. Am 6. Januar berichteten sie, dass es in den vergangenen 24 Stunden Abhebungen in Höhe von 60,9 Millionen USD gab.

Auf die gesamte vergangene Woche betrachtet, lag dieser Wert bei 94,2 Millionen USD. Der 5. Januar macht also eine erhebliche Summe davon aus.

Die Analysten veröffentlichten außerdem die Krypto Bestände der Börse. Daraus geht hervor, dass Huobi 81 % des zirkulierenden Angebots von HT hält. Der Gesamtbestand ergibt sich aus 30 % HT, 20 % USDT, 17 % TRX, 13 % BTC und 5 % ETH.

Diese veröffentlichten Daten scheinen die These zu untermauern, dass das Unternehmen sehr schnell in eine finanziell instabile Situation geraten ist. Aufgrund der jüngsten Ereignisse reagiert ein Großteil der Trader vermutlich sehr sensibel auf solche Nachrichten. Wie schwer es die Plattform letztendlich treffen wird, bleibt abzuwarten.

Vielleicht schafft es das Unternehmen, eine Insolvenz abzuwenden. Auch die Genesis Plattform hat in den vergangenen sechs Monaten rund 30 % seiner Belegschaft entlassen müssen. Hier wollte man ebenfalls den Betrieb für die Kunden aufrechterhalten. Dennoch musste die Börse vorübergehend Auszahlungen aussetzen. 

Auch Joshua Chu, Group Chief Risk Officer einiger Blockchain-Technologie Unternehmen, sieht in dem Entlassen der Mitarbeiter ein Art Trend. Er geht jedoch nicht davon aus, dass dies die Plattformen retten kann. In einem Interview sagte er, dass er darin keine Nachhaltigkeit sieht:

Alle diese Unternehmen greifen auf Kostensenkungsmaßnahmen zurück ... Anstatt das Schiff durch turbulente Zeiten zu planen, haben diese Führungskräfte einfach die Mitarbeiter geschnitten. Das Schneiden von Menschen wird diesen Technologieunternehmen nicht helfen, das internen Problem zu lösen, da sie Produkte mit zugrunde liegendem Wert herstellen müssen.

Der Kurs des HT Token sank am 5. Januar von 4,92 auf 4,32 USD. Einen Tag später, als die Nachrichten über die Entlassungen bestätigt wurde, tauchte er weiter auf 4,11 USD hinab. Über das Wochenende hielt er sich jedoch stabil auf der 4,40 Marke. Heute befindet er sich nach einem Anstieg von 4 Prozentpunkten, auf einem Wert von 4,57 USD.

Trader, für die der Handel mit Kryptowährungen durch die jüngsten Ereignisse von zu vielen Unsicherheiten geprägt ist, könnten mit einer Investition in eine Alternative noch einige Zeit abwarten, um wieder einzusteigen. Aktuell bietet FightOut ein sportliches Angebot. 

FightOut: 50 % Token-Bonus im Presale 

Der Vorverkauf der FGHT Token wurde vor etwa zwei Wochen veröffentlicht. Die Nachfrage ist bisher sehr groß. Denn die Entwickler waren mit dem Bonus sehr spendabel. Je nach investierter Summe erhalten frühe Investoren bei ihrem Kauf bis zu 50 % Münzen Extra.

Was ist FightOut?

Durch den wichtigen und sportlichen Use-Case, den die Kryptowährung bald liefern möchte, entstehen für das Projekt sehr gute Prognosen. Die Gründer setzen auf eine gewinnbringende Branche und möchten ihren Benutzern den Sport durch Belohnungen näherbringen. Neben der FGHT App sollen 20 FGHT Fitnessstudios entstehen.

Aktuell durchläuft der Presale die erste Phase, in der 5 Millionen USD eingenommen werden sollen. Investoren erhalten für 0,0166 USDT einen FGHT Token.