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Wie geht es mit den Zinsen weiter, kommt 2024 eine deutliche Senkung?

Georg Steiner
| 2 Lesezeit:

Die hohen Leitzinsen halten Wirtschaft und Konsumenten weiterhin im Würgegriff. Doch schon Mitte nächsten Jahres soll der Druck nachlassen.

Aufschwung in der weltweiten Wirtschaft

Davon geht zumindest die Deutsche Bank nach heutigem Stand aus. Sie sieht gute Zeiten für Anleger kommen, schließlich bietet diese Ausgangssituation gute Chancen sowohl für Aktien als auch für Anleihen. Doch dabei sollte man die Kryptowährungen nicht vergessen.

Große Gewinnchancen für Kryptowährungen?


Diese harren weiterhin der Entscheidung der amerikanischen Börsenaufsicht SEC. Diese soll über bis zu zwölf verschiedene Bitcoin-Spot-ETF-Anträge entscheiden, darunter auch jenen von BlackRock. Zahlreihe Fondsgesellschaften möchten ihren Kunden einen erleichterten Einstieg in die Welt der Kryptos bieten, das Vehikel dazu soll ein ETF sein, der den Kurs von Bitcoin abbildet.

Zuletzt mehrten sich die Anzeichen, dass die SEC, entgegen ihrer bisherigen Haltung, tatsächlich einen Bitcoin-ETF genehmigen wird. Das wäre der Startschuss für das große Rennen um die beste Position am Markt. Schließlich könnten so zahllose Verbraucher und Institutionen schnell und einfach in diesen einsteigen. Das sollte in Folge auch die Emittenten anderer Coins, wie Launchpad XYZ, beflügeln. Doch noch gilt es abzuwarten, ob die Realität den Erwartungen folgen wird.

Die EZB bleibt vorsichtig


Immerhin scheinen sich die Preissteigerungen langsam, aber sicher zu beruhigen. Zwar warnt die Europäische Zentralbank (EZB) vor weiteren Zinsanhebungen, doch die europäischen Experten waren schon zu Beginn der Krise zu spät dran mit ihren Einschätzungen. Kein Wunder also, dass die Märkte mehr auf die Indikatoren vertrauen, als auf die EZB.

Angesichts einer sinkenden Inflation erwarten Marktbeobachter die ersten Zinssenkungen im Jahr 2024. Das gilt sowohl für die USA als auch Europa. Die derzeit schwache Konjunktur würde dabei große Chancen für Anleger bieten, zeigt sich die Deutsche Bank überzeugt. Sollten die Zinsen tatsächlich zu sinken beginnen, würde dies nicht nur den Konsum, sondern auch die Produktion beflügeln. Hohe einstellige Renditen werden damit möglich.

Die Weltwirtschaft wächst, Deutschland bleibt weiter zurück

Derzeit geht man bei dem Geldinstitut davon aus, dass die USA wie immer vorpreschen werden und ab Sommer 2024 den Leitzins in mehreren Schritten auf 3,5 Prozent senken werden. Die EZB werden folgen, jedoch wie üblich mit Respektabstand. Doch diese Schritte würden bereits ausreichen, um die Fantasie der Anleger zu beflügeln und ein neues Kursfeuerwerk zu starten.

Deutschland werde sich davon jedoch ein wenig abkoppeln. Schon jetzt kämpft das Land mit einer Rezession, diese könnte sich angesichts des gewaltigen Budgetlochs von 60 Milliarden Euro in das gesamte Jahr 2024 verlängern. In den anderen Industrieländern sollte die Wirtschaft jedoch wieder kräftiger als zuletzt wachsen.

Hohe Kursanstiege bei Bitcoin voraus?


Dieses Umfeld sollte Aktien beflügeln, hier ist ein Wachstumspotential von rund 10 Prozent möglich. Sollte die SEC allerdings grünes Licht für einen Bitcoin-Spot-ETF geben, dann sind deutlich höhere Kursgewinne möglich.