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Cryptopia: Etwaige Guthaben könnten nun an die Insolvenzverwalter gehen

Von Sead Fadilpašić
Cryptopia: Etwaige Guthaben könnten nun an die Insolvenzverwalter gehen 101
Quelle: iStock/alexskopje

Nicht deine Schlüssel, nicht deine Coins.

Wenn Anfang dieser Woche Nutzer der neuseeländischen Börse Cryptopia irgendwelche Hoffnungen hatten, alle ihre Gelder nach einem verheerenden Hack zurückzubekommen, wurde diese Hoffnung nun noch unwahrscheinlicher.

Die Börse, die diese Woche in Konkurs ging sagte in einer FAQ Ankündigung, dass selbst wenn die Gelder nicht vom Januar-Hack betroffen waren, sie bis zum Abschluss der Untersuchung keine Krypto-Assets an Kunden zurückgeben können, oder bestätigen, ob einzelne Kunden alle ihre Krypto-Assets zurück erhalten.

"Der Hack Anfang dieses Jahres trug zu den Problemen bei, die zur Liquidation führten, der aktuelle Handelsstopp betrifft die gesamte Cryptopia-Börse", erklärte das Unternehmen. Im Februar schätzte sie, dass "im schlimmsten Fall 9,4% unserer gesamten Bestände gestohlen wurden".

In dem Dokument heißt es: "Wir unternehmen derzeit einen umfangreichen Prozess zur Bestätigung der fälligen und verfügbaren Beträge, die wir unseren Kunden zur Verfügung stellen", wobei der Schwerpunkt auf "der Sicherung aller Krypto-Assets bei Cryptopia" liegt. Die FAQ machen aber auch deutlich, dass die Untersuchung voraussichtlich Monate dauern wird.

Zu den Antworten der FAQ gehört auch, dass der Handel höchstwahrscheinlich nicht wieder aufgenommen wird, dass die Börse keine Krypto-Assets oder die Bestätigung von Benutzerdaten verlangt, dass es nicht möglich ist, Kundensalden zu bestätigen, bis die Untersuchung abgeschlossen ist, und dass es unbekannt bleibt, wann die Gelder an die Kunden zurückgegeben werden, ob sie als Krypto-Assets oder Fiat-Währung zurückgegeben werden oder ob sie überhaupt zurückgegeben werden.

Auch wenn Coins versehentlich eingezahlt werden, sind keine Auszahlungen möglich. In diesem Zusammenhang heißt es auch: "Zum jetzigen Zeitpunkt besteht nicht die Absicht, den Handel an der Börse wieder aufzunehmen. Bitte keine weiteren Coins mit Cryptopia" einzahlen, und die Börse hat vor zwei Tagen getwittert und warnt die Leute: "BITTE KEINE EINZAHLUNGEN NACH CRYPTOPIA SCHICKEN."

Der Beitrag führte zu einer Reihe von Debatten über Cryptopias Reaktion auf die Situation, ihre Absichten (einschließlich Theorien über Diebstahl) und die Zukunft der Coins der User.

Andere sagen, dass sich diese Situation seit Monaten, wahrscheinlich seit dem Hack, hinzieht, wobei die Nutzer antworten, dass es hier eine harte Lektion zu lernen gibt: "Nicht meine Schlüssel, nicht meine Coins."

An dieser Stelle ist klar, dass Cryptopia mit der Wut der Kunden umgehen muss.

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