Krypto-Betrug BitConnect-Gründer in Indien wegen neuer Anschuldigungen verhaftet

Satish Kumbhani. Source: a video screenshot, Kalkine Media / YouTube

Die rechtlichen Probleme von Satish Kumbhani, dem in Verruf geratenen Gründer des Krypto-Betrugsunternehmens BitConnect, gehen weiter: Die indische Polizei hat ihn festgenommen, nachdem ein Anwalt den Behörden mitgeteilt hatte, dass er durch eine Reihe von Betrügereien, die von Kumbhani und anderen begangen wurden, um fast 220 BTC (5,2 Mio. USD) betrogen wurde.

Laut The Indian Express hat die Polizei in Pune, einer Stadt im westindischen Bundesstaat Maharashtra, eine Untersuchung zu einem mutmaßlichen Krypto-Betrug eingeleitet und Kumbhani bereits verhaftet - den Mann, der zuvor vor einem US-Gericht wegen der Orchestrierung eines internationalen Ponzi-Betrugs im Wert von 2,4 Mrd. USD angeklagt wurde und gegen den nun das FBI ermittelt.

Ein erster Informationsbericht (First Information Report, FIR) in diesem Fall wurde am Dienstag bei der Cyber-Polizeistation der Stadtpolizei von Pune registriert und nennt den Gründer von BitConnect und sechs weitere Personen, berichtet Forbes India.

Ein FIR ist ein Dokument, das von der Polizei nach Überprüfung der Fakten der Beschwerde erstellt wurde, so The Indian Express.

Der Beschwerdeführer behauptet, er sei um 54 BTC betrogen worden, zusätzlich zu den Renditen von 166 BTC, die er angeblich von 2016 bis 2021 in die von den sieben Personen gegründeten Krypto-Betrugsplattformen investiert hat. Die Behörden untersuchen derzeit, ob dieselben Verdächtigen andere Personen mit denselben Methoden betrogen haben.

Im Februar dieses Jahres erhob das US-Justizministerium Anklage gegen Kumbhani, der sich selbst als "asiatischer Anführer" des Betrugs darstellte, weil er angeblich Investoren weltweit in die Irre geführt und um rund 2,4 Mrd. USD betrogen haben soll. Der Betrüger wurde unter anderem wegen des Aufbaus eines Schneeballsystems angeklagt und muss mit einer maximalen Gesamtstrafe von bis zu 70 Jahren Gefängnis rechnen. Die US-Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (SEC) konnte Kumbhani bisher nicht ausfindig machen.

BitConnect wurde im Februar 2016 mit großem Tamtam gestartet und profitierte von den größten Wellen des Bullenmarktes, der Anfang 2018 zusammenbrach. Das Unternehmen präsentierte sich als Krypto-Kreditplattform, die es Nutzern ermöglichte, Bitcoin gegen ein natives Token namens BitConnect Coin (BCC) zu tauschen, und versprach hohe Auszahlungen.

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