US SEC verzögert Entscheidung über gemeinsamen Ethereum-ETF von Invesco und Galaxy Digital

Jai Pratap
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Die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hat die Entscheidungsfrist für den Spot Ethereum ETF von Invesco und Galaxy verlängert, wie von Analysten erwartet.

Diese Verlängerung bezieht sich auf eine vorgeschlagene Regeländerung von Cboe BZX, die die Notierung und den Handel von Anteilen des Fonds ermöglichen würde.

Die Entscheidung der SEC folgt auf die Veröffentlichung der vorgeschlagenen Regeländerung zur Stellungnahme im Federal Register am 8. November 2023. Am 13. Dezember 2023 setzte die Behörde eine längere Frist für die Genehmigung fest und verlängerte damit den Zeitrahmen, in dem sie die Änderung genehmigen oder ablehnen bzw. ein Verfahren zur Genehmigung oder Ablehnung einleiten konnte.

Aus dem jüngsten Antrag der SEC geht hervor, dass sie sich für die Einleitung eines Genehmigungs- oder Ablehnungsverfahrens entschieden hat. Die Behörde hat die Kommentatoren aufgefordert, auf Bedenken hinsichtlich der Betrugsprävention, der Marktmanipulation und des Anlegerschutzes einzugehen – Themen, die bei der Zulassung von Bitcoin-Spot-ETFs im Januar von zentraler Bedeutung waren.

Genaue Fristen wurden von der SEC nicht genannt. Sie gab jedoch an, dass Kommentare innerhalb von 21 Tagen nach der Veröffentlichung im Federal Register eingereicht werden sollten, wobei Gegenkommentare innerhalb von 35 Tagen nach der Veröffentlichung im Federal Register eingereicht werden müssen.

Mai bleibt der wichtigste Zeitrahmen für die Zulassung von Ethereum-Spot-ETFs


Während die Verlängerung den Zeitplan für den ETF-Vorschlag von Invesco und Galaxy betrifft, hat sie keine Auswirkungen auf die allgemeinen Zulassungsfristen für Ethereum-ETFs. James Seyffart, ETF-Analyst bei Bloomberg, hat die Verzögerung bemerkt und den 23. Mai als wichtiges Datum hervorgehoben, der die letzte Frist für VanEcks Vorschlag darstellt.

Es wird erwartet, dass die SEC über mehrere ähnliche Vorschläge gleichzeitig entscheiden wird, möglicherweise auch über solche mit Fristen, die über den Vorschlag von VanEck hinausgehen.

In den vergangenen Wochen hat die SEC verschiedene andere Spot-Ethereum-ETFs verschoben, darunter Anträge von Fidelity am 18. Januar, BlackRock am 24. Januar und Grayscale am 25. Januar. Diese Verzögerungen ändern jedoch nichts an der für Mai angesetzten allgemeinen Entscheidungsfrist.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die SEC einen Ethereum-Spot-ETF genehmigt, bleibt ungewiss. Der Prognosemarkt Polymarket geht derzeit von einer 43%igen Chance auf eine Genehmigung im Mai aus. Seyffart schätzt die Wahrscheinlichkeit auf 60 %, während ein JP Morgan-Mitglied von 50 % ausgeht.