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Zweitgrößte Pleite einer US-Bank in der Geschichte

Die schlechten Nachrichten in der Finanzwelt reißen nicht ab. Kaum hatte sich die Lage nach der Notübernahme der Credit Suisse durch die USB etwas beruhigt, erschüttert bereits die nächste Bankpleite die Finanzwelt. Mit der First Republic Bank verzeichnen die USA die zweitgrößte Pleite ihrer Geschichte.

Bankpleite USA Dollar

Beobachter hatten es bereits befürchtet, jetzt haben sich die negativen Prognosen bewahrheitet. Genau wie die Silicon Valley Bank und die Signature Bank schlitterte jetzt auch die First Republic Bank in die Pleite. Die drei Banken wiesen ein ähnliches Risikoprofil auf und konnten sich nicht mehr halten. Das galt für die First Republic Bank ebenso, wie für ihre „Leidensgenossen“. Als die Anleger begannen, große Summen von der Bank abzuziehen, war sie nicht mehr zu halten.

30 Milliarden Dollar Finanzspritze blieb wirkungslos

Das ist erstaunlich, schließlich sprangen noch vor einigen Wochen insgesamt elf US-Banken ein, um die First Republic Bank zu stabilisieren. Doch die Einlagen von 30 Milliarden Dollar reichten nicht aus, um die Lage zu beruhigen. Die Anleger zogen rund 100 Milliarden Dollar von der Bank ab und brachten diese damit zum Kippen.

Damit drohte die Lage zu eskalieren, die Behörden mussten über das Wochenende reagieren und die Situation entschärfen. Retter in der Not ist wieder einmal die größte Bank des Landes. JP Morgan Chase kaufte die First Republic Bank, nachdem sie zuvor vom Staat geschlossen wurde. Damit wurde die zweitgrößte Pleite der US-Geschichte, hinter jener der Washington Mutal während der großen Finanzkrise von 2008, Realität. Damals explodierte in Folge der Krise die Zahl der Bankpleiten.

Geldregen

Die Turbulenzen an den Finanzmärkten wirken sich auch direkt auf neue Kryptowährungen aus. Sie haben es schwerer Anleger zu finden, vor allem, wenn diese Verluste aus anderen Produkten decken müssen. Doch einige Produkte lassen sich nicht entmutigen und zeigen mit innovativen Ansätzen auf. Das wäre zum Beispiel AiDoge ($Ai), das auf Künstliche Intelligenz setzt, um das Meme-Universum auszubauen. Interessierte können AiDoge ($Ai) bereits im Presale kaufen und auf Kurssteigerungen hoffen. Unterdessen hofft man in den USA, dass die am Wochenende getroffenen Maßnahmen ausreichen, um die Lage zu beruhigen.

Die Kunden liefen in Scharen davon

JP Morgan Chase übernimmt alle Einlagen und Assets und sorgt so dafür, dass es zu keinem Bankrun am Markt kommt. Die Unruhe begann bereits letzte Woche, als die First Republic Bank bekannt geben musste, dass sie 100 Milliarden Dollar an Einlagen verloren hatte. Die Behörden schritten ein und „versteigerten“ gewissermaßen die Bank. JP Morgan Chase gab das höchste Angebot ab und erhielt den Zuschlag.

Kunden fliehen

Damit folgt die fünftgrößte Bank der Welt dem Weg des Geldes. Schon zuvor hatte JP Morgan Chase bekannt gegeben, dass die Kunden der First Republic Bank rund 50 Milliarden Dollar ihrer Einlagen bei JP Morgan Chase in Sicherheit gebracht hatten. Damit können die Bankkunden bezüglich ihrer Einlagen beruhigt durchatmen, doch die Aktionäre der First Republic Bank haben das Nachsehen. Die Abwicklung der ehemaligen Nr. 14 im US-Bankensektor wird die Einlagensicherung in den USA voraussichtlich 13 Milliarden Dollar kosten.

Traut sich die Fed, die Zinsen weiter zu erhöhen?

Angesichts dieser Entwicklung stellt sich jetzt die Frage, wie gesund das Bankensystem wirklich ist. Politiker winken ab und erklären dieses als gesund und widerstandsfähig. Doch die Notenbankpolitik steigender Leitzinsen bringt manche von ihnen in Gefahr. Wer in der Vergangenheit auf Staatsanleihen gesetzt hatte, sieht sich jetzt mit Kursverlusten konfrontiert. Das geht so lange gut, so lange keine Liquiditätskrise, wie bei der First Republic Bank auftritt. Benötigt eine Bank jedoch schnell Geld, dann bekommt sie große Schwierigkeiten.

Angesichts der dramatischen Entwicklung blicken die Märkte jetzt mit Sorgen auf die Sitzung der Fed am Mittwoch. Erhöht sie die Zinsen in den USA neuerlich, könnte dies mittelfristig zu neuen Turbulenzen führen.

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