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Risiko oder Sicherheit? Wie man als Anfänger ein gesundes Portfolio aufbaut

Sicherheit oder Risiko - wie Verluste minimieren

Egal, ob Sie erfahrener Investor oder Anfänger sind, Sie müssen die Grundlagen des Portfoliomanagements verstehen, um Ihr Geld richtig zu investieren. Dabei gilt es Verständnis dafür entwickeln, welche Investitionen das größte Potenzial bieten, wie Sie gleichzeitig Risiken vermeiden und wie Sie Ihr Vermögen schützen können. Eines der wichtigsten Dinge beim Verwalten Ihres Portfolios ist die richtige Balance. In diesem Artikel werden wir uns ansehen, wie man als Anfänger ein Portfolio aufbaut.

Verstehen Sie die Grundlagen von Risiko und Rendite

Die Grundlage eines gesunden Portfolios besteht darin, zu bestimmen, wie viel Risiko Sie übernehmen möchten und welcher Asset-Typ für Sie persönlich den größten Ertrag bringen kann. Gerade als Anfänger sollte man sich mit grundlegenden Kennzahlen des Anlageprozesses befassen, bevor man weitere Entscheidungen trifft. 

Besonders wichtig ist hierbei die sogenannte Asset Allocation. Sie bezieht sich auf die Zusammensetzung Ihres Portfolios aus riskanteren und sicheren Investments. Es ist essenziell, Ihr Portfolio angemessen zu diversifizieren, da es den Overall Return erhöht.

Riskante Assets: Riskante Vermögenswerte neigen dazu, Anlagen mit höheren Renditen zu liefern, aber es ist mehr Volatilität im Wert dieser Vermögenswerte. Dies bedeutet auch größere Kursausschläge, sowohl nach oben als auch nach unten. Beispiel: Kryptowährungen, CFDs
Niedrige Assets: Auch weil sie weniger Risiken haben, erzeugt eine sichere Anlage  typischerweise eine niedrigere Rendite. Allerdings bleibt sein Wert in der Regel stabiler und gibt dem Investor volle Kontrolle über Investitionsentscheidungen. Beispiel: ETFs, Aktien

 

Erlernen Sie die Grundlagen des Investierens

Grundlagen des Investierens erlernen

Ein Portfolio aufzubauen, ist oft eine der schwierigsten Abwägungen, vor der Anleger stehen. Bei so vielen verschiedenen Investitionen, von denen viele beinahe augenblicklich in volatiler Weise auf und ab schwingen, kann man schon mal überwältigt werden. 

Beim Investieren gilt es vorwiegend einen bedeutsamen Grundsatz im Gedächtnis zu behalten: Risikobereitschaft sollte proportional mit hohen Erwartungshaltungen an die Rendite im Verhältnis stehen. Je höher das Risiko ist – also je unwahrscheinlicher der potenzielle Erfolg -, desto höher muss die jeweilige Ertragserwartung sein. Kurz gesagt: Mit mehr Risiko kommt mehr Rendite – eine Präferenz der Vorsicht ist hierbei für Anfänger jedoch unerlässlich.

Es gibt eine Reihe von Investitionsmöglichkeiten auf dem Markt, aber wenn Sie den Einstieg ins Investieren finden, sollten Sie sich damit vertraut machen, welche Arten am bestens geeignet sind für Ihre Ziele und Ihr Budget. Wenn Sie ihre Bedürfnisse und Ziele bestimmt haben (oder noch besser noch, wenn Sie die Unterstützung eines Finanzberaters oder Fachmanns in Anspruch nehmen), können Sie sich Gedanken über den Kauf diversifizierter Vermögenswerte für Ihr persönliches Portfolio machen. 

Diversifizieren Sie Ihr Portfolio

Wenn Sie als Anfänger in die Welt der Investitionen einsteigen, ist es wichtig, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Risiko und Sicherheit beizubehalten. Eine perfekte Balance zu finden, kann schwierig sein, aber durch Diversifizierung Ihres Portfolios können Sie sicherstellen, dass Sie beide Seiten abdecken. Diversifizierung bedeutet, dass Sie Ihr Geld in eine Vielzahl von Anlageprodukten investieren. Lassen Sie uns näher darauf eingehen, wie man am besten ein gesundes Portfolio aufbaut.

Verwenden Sie verschiedene Anlageklassen

verschiedene Anlegeklassen - Risiko oder Sicherheit?

Ein Investitionsportfolio sollte eine Vielfalt an Anlageklassen beinhalten – von Bargeld und festverzinslichen Wertpapieren hin zu Aktien, ETFs (Exchange Traded Funds), Investmentfonds und anderen Investment-Instrumenten.

Bargeld: Geldanlagen beziehen sich auf absolut sichere Investments mit variablen Zinssätzen oder unbefristetem Zugriff auf Ihr Geld; je stabiler der Zinssatz ist, desto wertvoller ist die Geldanlage im Vergleich zu unsicheren Instrumentarien mit variablem Zinseszins in Zeiträumen bis hin zu Tagesgeld. 
Festverzinsliche Wertpapiere: Obwohl festverzinsliche Wertpapiere keine Garantie für stabile Performance bietet, stellen Sie aber eine ähnlich isolierte Sache dar, wie Bargeld-Investments; es handelt sich meistens um garantierte festverzinsliche Papiere mit fester Laufzeit und variablem Marktzinssatz wie Bundesschatzbriefe oder Staatsanleihen.
Aktien: Die Aktie ist die häufigste anerkannte Art von Investment in den meisten Ländern; Sie können entweder direkt in Einzelaktien investieren (die hauptsächlich in der Hoffnung auf Dividendenausschüttung signalisiert wird) oder indirekt in verschiedene Aktiens-gemischte ETFs investieren. 
ETFs: Exchange Traded Funds (ETFs) ermöglichen es Ihnen, diverse Aktienpakete durch die Erwerbung einer Einheit des Fonds zu kaufen; dieses Finanzprodukt verbindet den Direktinvestitionsprozess mit dem Verkehrsmittel des ‘Baskets’ ohne vorherige Analyse oder spezielles Wissen eines Marktes. 
Investmentfonds: Im Gegensatz zu ETFs handelt es sich bei Investmentfonds häufig um aktiv verwaltete Assets mit variabler Performance-Messlatte, was bedeutet, dass Investoren ihr Kapital mithilfe professioneller Verwalter verwalten lassen.

Broker wie Libertex bieten zudem noch weitere Basiswerten (zum Traden)  an, die über die Standard-Bestandteile eines umfangreichen Portfolios hinausgehen. Hierzu zählen insbesondere CFDs auf:

  • Währungen
  • Kryptowährungen
  • Rohstoffe

 Bei Libertex haben Sie auch die Möglichkeit, in Aktien zu investieren.

 

Investieren Sie in verschiedene Regionen und Länder

in verschiedene Länder investieren

Das Investieren in verschiedenen Regionen und Ländern ist eine bewährte Methode, um Risiken zu diversifizieren. Dadurch wird sichergestellt, dass sich die Renditen ausgesetzter Wertpapiere nicht gleichzeitig und nicht in gleichem Maße nachteilig entwickeln. Es kann so etwa sein, dass die Börsen in einem Land Gewinne verbuchen, während andere Märkte weltweit an Wert verlieren. Indem man sein Geld über mehrere Länder verteilt, kann man den globalen Marktwandel besser beobachten und vorhersagen.

Wenn Sie Kapital international diversifizieren möchten, ist es wohl am besten abbildende ETFs oder CFDs zu verwenden. Denn wer manuell global investieren will, muss einige wichtige Überlegungen anstellen: Zunächst sollten Sie die lokalen Gesetze aller Länder berücksichtigen, in denen Sie investieren möchten. Auch Steuern und Abgabebestimmungen können von Land zu Land unterschiedlich sein – informieren Sie sich daher vorab über alle damit verbundene Regulierung. Außerdem variieren Märkte je nach volkswirtschaftlichem Zustand des jeweiligen Landes; wenn also die Voraussetzung stabiler geworden sind oder ein spezieller Fokus erforderlich ist (z.B auf Technologiewerte), ist es ratsam, dies als Richtschnur für Ihre Investitionsentscheidung heranzuziehen und Berater für internationale Investitionen hinzuzuziehen.

Verwalten Sie Ihr Portfolio

Nun haben wir unser Portfolio breit diversifiziert, nun geht es noch um die richtige Handhabe. Gerade als Anfänger ist man schnell überfordert, wenn viele Entscheidungen zu treffen sind. Trotzdem ist die Verwaltung der Anlagen ein wichtiger Bestandteil des Investitionsprozesses. Wie bereits erwähnt, ist der Schlüssel, eine ausgewogene Balance zwischen Risiko und Sicherheit zu finden. 

Setzen Sie ein Verlustlimit

Verlust limit setzten

Erfahrene Investoren und Anfänger müssen bei jeder Anlageentscheidung abwägen, ob sie lieber ein Risiko eingehen oder den sichereren Weg wählen möchten. Viele Anleger erinnern sich an das Credo des Investitionsschutzes: So wie Sie Ihr Vermögen schützen und es vor Verlusten bewahren würden, sollten Sie es auch in Ihre Investment-Entscheidungen einbeziehen.

Wenn Sie als Anfänger eine Menge Geld anlegen, sollten Sie sorgfältig prüfen, welche Optionen zur Risikoreduzierung zur Verfügung stehen. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehört die Festlegung eines Verlustlimits. Um Ihr Risiko zu reduzieren und katastrophale Verluste zu vermeiden, setzen vorsichtige Investoren eine maximale Differenz von 15 bis 20 Prozent ihrer gesamten Investition als Verlustlimit fest. Dadurch kann der Anleger den geplanten Schaden minimieren oder sogar in manchen Fällen vermeiden, ganz auf Kosten des möglichen Profits in den Bankrott getrieben zu werden.

Ein angemessenes Stop-Loss-Limit hilft bei einzelnen Anlagen dabei, die ursprüngliche Transaktion nach Maßstäben der Gewinn-und-Verlust-Vereinbarung berechenbar zu halten und hilft Ihnen dabei, mehr Kontrolle über Ihre Finanzen auszuüben.

Fazit: Richtig investieren mit dem passenden Broker

Eine angemessene Portfolioverteilung zu finden, ist eine der schwierigsten Aufgaben beim Investieren in Kryptowährungen. Risiken einzugehen kann lukrativ sein, aber auch in Verlusten münden. Wenn man sich jedoch an die genannten Grundregeln hält, steht dem Erfolg des eigenen Portfolios nichts mehr im Wege. Eines der wichtigsten Bausteine zur Verwaltung Ihres Portfolios ist ein geeigneter Partner. 

Wer die Dienste eines renommierten Brokers wie beispielsweise Libertex nutzt, sichert sich das vielfältige Portfolio und kann hier auch die Performance der gesamten Investments im Laufe der Zeit besser verfolgen.

Somit empfehlen wir Investoren, die Nutzung eines Libertex Kontos. Hier kann man sein Portfolio so gut wie möglich zusammenstellen. Hier können Sie Ihr umfangreiches Portfolio zusammenstellen.