Vorsicht bei Zahlungen ans Finanzamt

Georg Steiner
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Finanzamt Düsseldorf

Zahlreiche Steuerbehörden in Deutschland haben ihre Bankverbindung gewechselt. Die örtliche Sparkasse wurde offenbar zu teuer; jetzt heißt es für Steuerpflichtige, die eingetragene Bank zu überprüfen.

Die neue Bankverbindung erfordert aktive Schritte.


Unternehmer und Verbraucher kennen das Problem. Eine Firma ändert ihre Bankverbindung und schon muss die im Netbanking eingetragene Kontonummer geändert werden, denn sonst geht die Überweisung ins Leere. Das trifft jetzt auch auf zahlreiche Finanzämter in Deutschland zu.

Diese haben ihre Konten bei den örtlichen Sparkassen gekündigt und die Bank gewechselt. Damit sollten Steuerzahler ihre eingetragene IBAN und BIC überprüfen, damit ihre Steuerzahlungen auch tatsächlich dort ankommen, wo sie hinüberwiesen werden sollen.

Das gilt auch für die Steuerzahlungen, die bei Gewinnen mit dem Handel von Kryptowährungen anfallen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um altbekannte Coins wie Bitcoin oder neue Kryptowährungen wie Sealana handelt. Die Gewinne müssen versteuert werden.

Die Sparkasse wurde zu teuer

Den Finanzämtern ist es angesichts steigender Zinsen und Gebühren offenbar zu teuer geworden. Sie wechselten daher von der Sparkasse zu anderen Banken im Lande, wie der Deutschen Bundesbank.

Denn nicht nur die Wirtschaft oder die Konsumenten müssen sparen, sondern auch die Finanzämter. Diese haben einen finanziellen Rahmen für die Bezahlung von Gebühren, dieser wurde offenbar gesprengt. In der Vergangenheit waren die Konten der Finanzämter oft kostenlos; das hat sich bei den Sparkassen geändert. Diese hatten Entgelte eingeführt und damit prompt zahlreiche Finanzämter als Kunden verloren.

Wechsel zu zahlreichen anderen Banken


Diese suchten und fanden eine günstige Alternative. Die Deutsche Bundesbank springt jetzt und das ohne großen Aufwand. Schließlich bestanden schon in der Vergangenheit entsprechende kostenlose Konten; diese nutzen manche Finanzämter jetzt für den Transfer der Steuerzahlungen.

Doch daneben nutzen die Steuerbehörden auch Konten bei der Postbank und anderen Kreditinstituten. Doch das hat Folgen für alle Betroffenen. Sie müssen jetzt ihre Kontoverbindung noch vor der Überweisung von Steuervorauszahlungen ändern. Wer hingegen ein Lastschriftmandat eingerichtet hat, sieht keinen Handlungsbedarf. Das Finanzamt holt sich sein Geld wie bisher auf dem bekannten Weg automatisch.