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Russische Zentralbank will Bitcoin-Käufe nur bis zu 7.800 USD pro Jahr

Von Tim Alper
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Wieder einmal hat Russland eine beunruhigende Idee für die lokale Kryptoindustrie und die Anwender, als Russlands Zentralbank einen neuen Vorschlag ankündigte, der darauf abzielt, eine jährliche Obergrenze von etwa 7.800 USD (0,68 BTC) für den Kauf von Krypto für jedermann im Land mit Ausnahme akkreditierter Investoren festzulegen.

In einer offiziellen Mitteilung schlug die Zentralbank vor, dass die neue Obergrenze am 1. Januar 2021 in Kraft treten sollte, wenn das allererste Krypto-Gesetz der Nation verkündet wird.

Der in Moskau ansässige Krypto-Investitionsberater Dmitriy Zaikov sagte Cryptonews.com,

"Wie um alles in der Welt glaubt die Zentralbank, diese Maßnahme durchsetzen zu können? Ich glaube, sie versteht nicht, wie viele Möglichkeiten die Russen haben, Krypto zu kaufen. Der Versuch, den Überblick über mögliche Täter zu behalten, wäre ein administrativer Alptraum. Ich vermute, diese Idee wird ad acta gelegt oder zumindest erheblich abgeändert."

Die Zentralbank schrieb, dass sowohl "digitale Finanzaktiva" als auch "andere digitale Aktiva" in ihrer Obergrenze enthalten sein würden - d.h. dass papierähnliche Wertpapiere und Stablecoin-Bestände sowie kryptographische Aktiva wie Bitcoin (BTC) zum Gesamtwert zählen würden.

Für den Betrag, den professionelle Anleger in Krypto-Wertpapiere, pfändbare Wertpapiere oder Stablecoins investieren dürfen, wurden keine vorgeschlagenen Grenzen festgelegt.

Gegenwärtig handelt es sich bei den Maßnahmen lediglich um Vorschläge - und die Zentralbank erklärte sich bereit, bis zum 27. Oktober auf Rückmeldungen zu dieser Angelegenheit zu hören.

Die Zentralbank und ihre Gouverneurin Elvira Nabiullina bleiben die lautesten Anti-Krypto-Stimmen in Moskau.

Wie jedoch berichtet, veröffentlichte die Zentralbank nach der im vergangenen Jahr lautstark verlautbarten Meinung, dass es "keinen Grund" für die Einführung eines digitalen Rubels gebe, einen Beratungsbericht über die digitalen Währungen der Zentralbanken (CBDCs), in dem es heißt, dass es zwar noch früh sei, über einen möglichen Zeitplan für den digitalen Rubel zu diskutieren, dass es aber bereits jetzt notwendig sei, Diskussionen zu diesem Thema aufzunehmen.

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