PayPal kündigt seine eigene Kryptowährung an

Georg Steiner
| 2 min read

Der amerikanische Zahlungsdienstleister zeigte sich schon in der Vergangenheit aufgeschlossen, wenn es um das Thema Kryptowährungen ging. Jetzt hat PayPal seinen eigenen Stablecoin angekündigt. Dieser wird den namens PayPal USD (PYUSD) tragen und an den US-Dollar gekoppelt sein.

PayPal Kryptowährung

Es wäre das erste Mal, dass ein großer Finanzdienstleiter seine eigene Kryptowährung auf den Markt bringt. Darüber spekuliert, bzw. angekündigt, wurde diese schon mehrfach. Jetzt ist es offenbar so weit.

PayPal USD wurde entwickelt, um die Möglichkeiten, die Stablecoins für Zahlungen bieten, zu erweitern und ist zu 100 % durch US-Dollar-Einlagen, kurzfristige US-Treasuries und ähnliche Bargeldäquivalente gedeckt. PayPal USD ist 1:1 in US-Dollar rückzahlbar und wird von der Paxos Trust Company ausgegeben.

Der Start in den USA ist bereits für die kommenden Wochen geplant. Dann sollten die PayPal-User den Stablecoin zwischen ihren PayPal-Konten und einer kompatiblen externen Wallet zu transferieren. So können sie Zahlungen zwischen Privatpersonen tätigen, Einkäufe bezahlen oder den PayPal Stablecoin gegen andere Kryptowährungen eintauschen. Derer gibt es schließlich zahlreiche und das wird sich auch so schnell nicht ändern, wie viele neue Projekte, wie beispielsweise XRP20, beweisen.

Der Token läuft auf eine Ethereum-Blockchain

PayPal strebt mit seiner neuen Kryptowährung an, zur Schnittstelle für den nahtlosen Übergang zwischen herkömmlichen Fiat-Währungen, wie Dollar und Euro, sowie Kryptowährungen zu werden. Das sollen nicht nur Kunden, sondern auch Händler und Entwickler nutzen.

PayPal USD (PYUSD) ist technisch betrachtet ein ERC-20-Token. Er basiert auf der Ethereum-Blockchain und bietet zahlreiche Vorteile. Der Stablecoin steht vom Start weg einer großen Anzahl von Wallets, Anwendungen und Entwicklern zur Verfügung und kann leicht in bestehende Kryptobörsen integriert werden.

Transparenz und Regulierung sind garantiert

Mit PayPal USD möchte der Zahlungsdienstleiter zum Wachstum digitaler Währungen beitragen und sich gleichzeitig selbst ein großes Stück vom Kuchen sichern. Für Sicherheit soll der Krypto-Vermögensverwalter Paxos sorgen. Er verfügt über die notwendigen Lizenzen und untersteht der Regulierung des New York State Department of Financial Services (NYDFS). 

Das Unternehmen wird den Wert der hinterlegten Reserven regelmäßig von externen Rechnungsprüfern untersuchen lassen. Ein monatlicher Transparenzbericht soll die Anleger über alle Entwicklungen zeitgerecht informieren.

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