13 Mai 2021 · 1 min read

MoneyGram nach Ende der Partnerschaft mit Ripple nun bei Bitcoin

Das große US-Geldtransferunternehmen MoneyGram hat sich mit dem Bitcoin (BTC)-Kioskunternehmen Coinme zusammengetan, um den Kauf und Verkauf dieser beliebtesten Kryptowährung mit Bargeld über ein Netzwerk zu erleichtern, das in diesem Jahr Tausende von neuen Point-of-Sale-Standorten in den USA und ausgewählten ausländischen Märkten umfasst.

Source: iStock/yevtony

Coinme sagt, dass es ein Bargeld-zu-Kryptowährung-Börse-Netzwerk betreibt, das aus mehr als 5.900 Bitcoin-fähigen Coinstar-Kiosk-Standorten in 45 Staaten der USA besteht.

Alex Holmes, Vorsitzender und CEO von MoneyGram, sagte in einer Erklärung, dass die Allianz "unser Geschäft für ein völlig neues Kundensegment öffnet, da wir die ersten sind, die ein Krypto-to-Cash-Modell einführen, indem wir eine Brücke mit Coinme bauen, um Bitcoin mit lokaler Fiat-Währung zu verbinden".

In der zweiten Hälfte des Jahres 2021 soll die Partnerschaft auf ausgewählte Märkte im Ausland ausgeweitet werden, heißt es in der Erklärung. Die Unternehmen schätzen, dass es derzeit weniger als 20.000 Kryptowährungskioske auf der Welt gibt, was ihr Vorhaben zu einem starken Marktteilnehmer machen würde. Der Fokus von MoneyGram auf grenzüberschreitende Transaktionen könnte das Standbein der Partnerschaft in ausländischen Märkten weiter stärken.

Neil Bergquist, CEO von Coinme, kommentierte, dass durch die Integration der globalen Infrastruktur von MoneyGram "mit unserer lizenzierten Krypto-Börse-Technologie, können wir den Kauf und Verkauf von Kryptowährungen über sein System mit Bargeld ermöglichen."

Die erreichte Integration zwischen MoneyGram und Coinme "wird eine schnelle und einfache Möglichkeit für Kunden bieten, Bitcoin mit Bargeld zu kaufen und Bitcoin-Bestände in bar abzuheben. Sie ist speziell für Kunden gedacht, die daran interessiert sind, bitcoin zum ersten Mal zu nutzen", heißt es in der Erklärung.

Die jüngste Entwicklung kommt, nachdem das XRP-verwandte Unternehmen Ripple seine Partnerschaft mit MoneyGram vorerst beendet hat. Im Rahmen des ausgelaufenen Deals nutzte MoneyGram den XRP-Token bei internationalen Abwicklungen. Infolge der rechtlichen Probleme von Ripple mit der US-Börsenaufsicht (SEC) sieht sich das Geldtransferunternehmen nun jedoch einer Sammelklage gegenüber, die auf der Behauptung beruht, dass das Unternehmen falsche und/oder irreführende Angaben über seine Partnerschaft mit Ripple und den rechtlichen Status von XRP gemacht hat.
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