Mehr als 1 Million deutsche Kunden für Bitpanda

Georg Steiner
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Das österreichische Start-up Bitpanda sorgt in der Krypto-Community regelmäßig für Schlagzeilen. Jetzt konnte das Unternehmen eine magische Grenze überschreiten. Bitpanda hat laut eigenen Angaben mehr als 1 Million Kunden in Deutschland für sich gewinnen können.

Bitpanda Produkte

Im Vorjahr hatte Bitpanda die nötige Lizenz für die Verwahrung von Kryptoassets und den Handel von der deutschen Bankenaufsicht (BaFin) erhalten, das dürfte dem Start-up einen weiteren Schub verpasst haben. Jetzt freut man sich über den Erfolg und gibt damit erstmals Zahlen für Deutschland an.

Voller Fokus auf Wachstum 

Doch offenbar ist das den Unternehmern noch nicht genug. Sie streben weiteres Wachstum an und möchten ihren Kundenstock deutlich vergrößern. Bitpanda hat schon jetzt vier Millionen Kunden und bietet diesen mehr als 3.000 digitale Assets an. 

Diese umfassen nicht nur Kryptowährungen und Indizes, sondern auch zahlreiche andere Anlageklassen. Darunter befinden sich Aktien ebenso wie Rohstoffe, ETFs und Sparpläne. Mit diesem breiten Portfolio möchte Bitpanda am deutschen Markt weiterwachsen. Das sollte grundsätzlich kein Problem darstellen, immerhin erlaubt es die BaFin-Lizenz für die Produkte in Deutschland auch zu werben.

Das könnte auch eine Chance für neue Produkte sein, die über das Unternehmen Zugang zum deutschen Markt und einer Vielzahl von Kunden erhalten. Neue Token wie Sonik werben um Anleger und benötigen Aufmerksamkeit, um im Konzert der großen Kryptowährungen nicht unterzugehen. 

Plattform für die Industrie?

Doch Bitpanda möchte nicht nur bei den Endkunden wachsen, sondern seine technische Infrastruktur auch verstärkt als White-Label-Lösung anbieten. Die Bitpanda Technologie soll, wenn es nach dem Willen der Unternehmensführung geht, zu einer Art Amazon Web Service (AWS) für den Krypto- und Finanzbereich werden. Schon jetzt bietet die Berliner Smartphonebank N26 ihre Leistungen über die Plattform von Bitpanda an.

Diese Strategie ist erstaunlich, immerhin können so die Kunden von Konkurrenten auch auf die Services von Bitpanda zurückgreifen. Doch bei dem Start-up setzt man darauf, dass es wenig Überschneidungen zum Kerngeschäft von Bitpanda geben wird.