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Krypto News: SEC “on fire”, auf Binance folgt Coinbase – Meme-Coin WSM bleibt bullisch

Coinbase SEC

Die US-Börsenaufsicht SEC schießt erneut aus allen Rohren auf den digitalen Währungsmarkt. Nachdem gestern die Klage gegen die umsatzstärkste CEX Binance öffentlich wurde, dauerte es nicht lange bis zur nächsten Pressemitteilung mit drastischen Auswirkungen. Denn nach Binance ist Coinbase dran – die SEC wirft der führenden US-CEX den Betrieb einer unregistrierten Krypto-Börse und die Ausgabe unregistrierter Wertpapiere durch das Staking-as-a-Service-Modell vor. Die Coinbase Aktie fiel schon vorbörslich um rund 20 %, nachdem der CEX Token BNB gestern unmittelbar nach der SEC-Klage gegen Binance zweistellig ins Minus rutschte.

Die SEC treibt ihre Regulierung by Enforcement gnadenlos voran. Proaktive Versuche der Krypto-Akteure, eine kryptofreundliche und technologie-offene Regulierung zu erreichen, scheiterten zuletzt allesamt. Bis zur US-Präsidentschaftswahl dürfte Gary Gensler noch durch den digitalen Währungsmarkt wüten und dann hoffentlich von einem ideologiefreien Pragmatiker abgelöst werden, der Kryptowährungen weniger ideologisch begegnet.

SEC vs. Binance: Massive Vorwürfe gegen Binance – Flash Crash

Die SEC-Klage gegen Binance war die Ursache für den Krypto-Crash. Denn unmittelbar nach der Bekanntgabe der Vorwürfe fiel der Bitcoin Kurs um rund 5 %. Der digitale Währungsmarkt rutschte stark ins Minus. Den Binance Coin (BNB) traf es besonders stark, dieser korrigierte zwischenzeitlich um rund 8 %. Beim ehemaligen Hype-Coin PEPE belaufen sich die Kursverluste sogar auf rund 15 %.

Die Vorwürfe der SEC sind äußerst umfassend. Denn Binance habe Kundengelder veruntreut und ohne Zulassung Krypto-Dienstleistungen in den USA erbracht. Binance wendete sich postwendend gegen diese Anschuldigungen. Zugleich stellt die SEC-Klage aktuell kein Problem für den operativen Geschäftsbetrieb dar. Denn Auszahlungen funktionieren einwandfrei und zeitnah. Auch darüber hinaus beteuert Binance, dass die Kundeneinlagen weiterhin SAFU sind. 

Das Vorgehen der SEC ist schon längst nicht mehr auf einzelne Unternehmen oder wirklich schädliche Akteure im digitalen Währungsmarkt bezogen. Vielmehr geht es um die Krypto-Industrie in ihrer Gesamtheit.

Dies widerspricht nicht nur jedwedem rechtsstaatlichen Denken, sondern relativiert eben auch die betrügerischen Praktiken, die von einer kleinen Minderheit an Akteuren umgesetzt werden.

SEC vs. Coinbase: Unregistrierte Krypto-Börse & Verstöße mit Staking-as-a-Service

In einer offiziellen Pressemitteilung führt die SEC in einer Klage gegen Coinbase zwei primäre Kritikpunkte an: Erstens wirft die SEC dem US-amerikanischen Unternehmen vor, als unregistrierte Krypto-Börse, Broker und Clearingstelle tätig zu sein. Zweitens sieht die SEC eine Ausgabe von unregistrierten Wertpapieren im Zusammenhang mit dem Staking-as-a-Service-Programm. 

"Wir behaupten, dass Coinbase, obwohl es den Wertpapiergesetzen unterliegt, Börsen-, Broker-Dealer- und Clearinghouse-Funktionen vermischt und unrechtmäßig angeboten hat", sagte der Vorsitzende der SEC, Gary Gensler. "In anderen Teilen unserer Wertpapiermärkte sind diese Funktionen getrennt. Die angeblichen Versäumnisse von Coinbase entziehen den Anlegern wichtige Schutzmaßnahmen, darunter Regelwerke zur Verhinderung von Betrug und Manipulation, ordnungsgemäße Offenlegung, Schutzmaßnahmen gegen Interessenkonflikte und routinemäßige Kontrollen durch die SEC. Außerdem haben wir behauptet, dass Coinbase sein Staking-as-a-Service-Programm nie registriert hat, wie es die Wertpapiergesetze vorschreiben, wodurch den Anlegern wiederum wichtige Offenlegungen und andere Schutzmaßnahmen vorenthalten werden."

Als Reaktion darauf sank der Aktienkurs von Coinbase bereits vor dem Handelsbeginn in den USA. Die Aktien wurden an der Nasdaq mit einem Abschlag von über 20 % gehandelt. Allerdings befindet sich bei Redaktionsschluss eine Gegenbewegung sowohl bei der Coinbase-Aktie als auch im Kryptomarkt im Gange. Die Ankündigung der zweiten negativen Nachricht innerhalb von nur zwei Tagen konnte keinen bearishen Verkaufsdruck mehr auslösen – ein durchaus positives Zeichen.

Wall Street Memes (WSM): Bullisch trotz Krypto-Crash

Während die SEC im hohen Tempo gegen die Krypto-Industrie schießt, bleibt der Krypto-Presale von Wall Street Memes (WSM) stark bullisch. Denn in den letzten 24 Stunden flossen hier erneut rund 500.000 $ in den neuen Meme-Coin, der es mit PEPE aufnehmen möchte. Wall Street Memes (WSM) ist einer der heißesten Vorverkäufe im Juni 2023. Für das Raising Capital von rund 4,5 Millionen $ brauchte das Team nur 10 Tage und begeistert dabei eine Community, die aus mehr als eine Million Followern in den verschiedenen sozialen Netzwerken besteht.

Wall Street Memes

Hinter Wall Street Memes steht die Idee, den Kleinanleger im Kampf gegen die übermächtigen Hedgefonds und Finanzelite zu befähigen. Geprägt von Wall Street Bets und der Gamestop-Aktie setzen die Verantwortlichen nun auf den digitalen Währungsmarkt und haben mit WSM den Token zur Bewegung herausgebracht. 

Wall Street Memes bleibt im Krypto-Crash stark bullisch, Trader fliehen in WSM, während sie ihre Risikodisposition bei anderen Kryptowährungen reduzieren. Doch Wall Street Memes dürfte auch und gerade in dieser Stimmung eine hohe Nachfrage generieren. Denn dass die SEC den dezentralen, fairen und zugänglichen Markt der Kryptowährungen immer wieder beeinträchtigt, dürfte den Menschen wohl kaum gefallen. WSM soll nach Ansinnen des Teams der Token zum Protest gegen derartige Machenschaften werden. 

Mit 100 % Token für die Community, der mehrfachen Interaktion mit Elon Musk und der hohen Dynamik im Presale scheint es folgerichtig, dass Krypto-Trader eine 10x Performance für wahrscheinlich halten. WSM bleibt in den nächsten Wochen mehr als einen Blick wert.