Kann die Jugend heute noch finanziell vorsorgen?

Georg Steiner
| 2 min read

Seit Jahren erweist sich das ökonomische Umfeld als schwierig. Das gibt vor allem jungen Menschen zu denken. Sie zweifeln, ob es ihnen gelingen kann, für ihre Zukunft finanziell vorzusorgen.

Geld Vorsorge

Das ist wenig verwunderlich, schließlich befindet sich die Welt in einer Dauerkrisenschleife. Nach Niedrigzinspolitik, Migrationskrise, Pandemie, Krieg und Inflation scheinen die Möglichkeiten, genügend Geld zur Seite zu legen und Vermögen aufzubauen, immer begrenzter zu werden.

Wirtschaftliche Unabhängigkeit ade?

Doch es gibt immer noch einige Schritte, die es ermöglichen, wirtschaftliche Unabhängigkeit zu erlangen. Immerhin scheint die Phase der künstlichen Zinsbeschneidungen zu Ende zu sein, das hat auch den Vorteil, dass die Wirtschaft zukünftig wieder nach marktwirtschaftlichen Vorstellungen funktionieren wird.

Lange Zeit schienen die Chancen, über den Zinseszins Vermögen aufzubauen, verschwunden zu sein. Die Niedrigzinspolitik engte die Veranlagungsmöglichkeiten drastisch ein. Doch jetzt ist wieder Bewegung in die Finanzwelt gekommen. Unternehmen, die auf ein sicheres Geschäftsmodell bauen können, werden erfolgreich sein. Firmen, die jedoch vom billigen Geld abhängig waren, und sich unter herkömmlichen Bedingungen nicht halten könne, werden vom Markt verschwinden.

Altersvorsorge

Wer finanziell vorsorgen möchte, sollte daher auf folgende Punkte setzen:

  • Bildung: Eine gute Ausbildung ist immer noch die beste Möglichkeit in seine Zukunft zu investieren. Das beständige Erlernen neuer Fähigkeiten sichert den Arbeitsplatz und macht den Dienstnehmer „wettbewerbsfähig“. So kann er jederzeit neue Chancen am Arbeitsmarkt nutzen.
  • Sparstrategie: Wer regelmäßig Geld spart und in Anlagen investiert, wird über einen langen Zeitraum betrachtet Vermögen aufbauen können. Dazu ist es jedoch notwendig, regelmäßig Geld zur Seite zu legen. Selbst kleinere Beträge führen so über einen langen Zeitraum hinweg zu erheblichen Ersparnissen.
  • Schuldenmanagement: Dazu ist es jedoch notwendig, verantwortungsvoll Geld zu borgen. Reine Konsumkredite verpuffen, Investitionskredite sollten nur ein Ausmaß erreichen, das langfristig finanziell verkraftbar ist.
  • Risikostreuung: Bei Vermögensaufbau ist es wichtig, sein Risiko zu streuen. Anleger sollten niemals alles auf eine finanzielle Karte setzen. Das Portfolio kann nicht nur Aktien und Anleihen, sondern auch Immobilien, Bargeld, Gold, Kryptowährungen und andere Investitionsmöglichkeiten beinhalten. Volatile Anlagen wie Kryptowährungen dienen dabei nicht als Spekulationsobjekt, sondern sollten langfristig das Portfolio bereichern. Coins, die auf aktuelle Themen setzen, wie beispielsweise der AI generierte AI Doge, können das Risiko weiter streuen.
  • Finanzielle Bildung: In diesem Zusammenhang ist es ebenfalls wichtig, seine finanzielle Bildung zu forcieren. Nur wer die Marktmechanismen kennt, kann rechtzeitig auf Entwicklungen reagieren und seine Investitionen entsprechend anpassen. Dabei sollte man immer flexibel und anpassungsfähig bleiben. Ähnlich wie in der Ausbildung ist es wichtig sich anzupassen.

Viele Anlagen zeigen sich kurzfristig volatil und unsicher, doch langfristig erweist sich eine breit gestreute Anlagestrategie zumeist als richtig. Hier geht es nicht um den schnellen Gewinn, sondern um einen Vermögensaufbau, der Zeit benötigt. Dazu benötigt man Geduld und manchmal gute Nerven, um Schwächephase an den Märkten zu überstehen.

Unsere News finden Sie auch auf unseren Social Media Kanälen:

Twitter: https://twitter.com/de_cryptonews

Telegram: https://t.me/cryptonewsDE1

LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/72771562

Facebook: https://www.facebook.com/DEcryptonews