Hat Apple das Computing neu erfunden?

Georg Steiner
| 2 min read

Vorgestern hat Apple der Öffentlichkeit seine neue Datenbrille vorgestellt. Tim Cook glaubt an ein revolutionäres Produkt, manche Beobachter zeigen sich skeptisch. Vor allem der Preis dürfte für Apple-Jünger ein Schock sein.

Apple Vision Pro. Source: Apple

Schauplatz der Präsentation war wie erwartet die Apple-Entwicklermesse WWDC. Die Datenbrille hört auf den Namen Vision Pro. Damit möchte der Konzern jedoch nicht nur einfach eine weitere VR-Brille auf den Markt werfen, sondern eine neue Computer-Plattform etablieren. Die ersten Eindrücke versprechen gewaltige Möglichkeiten.

Hohe Qualität zum teuren Preis

Das hat jedoch auch seinen Preis. Die Vision Pro soll 3.500 Dollar kosten. Ihr futuristisches Design erinnert ein wenig an eine Skibrille. Apple bezeichnet sie hingegen als tragbaren Umgebungs-Computer. Das Headset blendet auf seinen Displays die reale Umgebung ein. Diese wird von Kamera eingefangen und wiedergegeben. Mit 23 Millionen Pixel liefert Apple eine Auflösung von 4K auf beiden Augen. Gesteuert wird die Datenbrille mit Gesten, der Stimme und den Bewegungen der Augen. Allerdings benötigt man ein Kabel für die Batterie, denn diese wurde ausgelagert.

Das neue iPhone?

Tim Cook zeigte sich davon überzeugt, dass dieses Gerät die Art und Weise, wie Menschen kommunizieren und zusammenarbeiten, verändern wird. So soll die Vision Pro auch im Beruf zum Einsatz kommen, schließlich kann man mit ihr viele große Displays einblenden. Gleichzeitig kann sie auch als riesiges Heimkino dienen, dessen Größe auf Wunsch verändert werden kann.

Die Börsen reagierten jedenfalls höchst erfreut und ließen den Kurs der Apple-Aktien steigen. Das ist erstaunlich, wenn man bedenkt, dass der Markt für diese Brillen finanziell betrachtet, noch überschaubar ist.

Wenn es Apple gelingt den Bildschirm in den nächsten Jahren zu schrumpfen, dann könnte sich hier das Smartphone der Zukunft entwickeln. Als Brille mit allen Funktionen würde so eine enorme Konkurrenz entstehen. Ob das neue „Wundergerät“ von Apple die großen Erwartungen erfüllt, wird sich erstmals beim Verkaufsstart zeigen. 

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