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EZB-Chefin Lagarde erörtert Einführung des digitalen Euro vor Ende ihrer Amtszeit im Jahr 2027

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Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) Christine Lagarde hat angedeutet, dass ein digitaler Euro für die Europäer verfügbar sein könnte, bevor ihre Amtszeit im Jahr 2027 endet. Sie räumte jedoch ein, dass dies eine schnellere Einführung als erwartet erfordern würde.

Sie sagte am 7. Juni vor Reportern in Paris, dass die EU-Gremien zusammenarbeiten und einen einheitlichen Rahmen schaffen müssen, bevor eine solche Einführung stattfinden kann.

“Wir sind nicht die Einzigen, die daran arbeiten. Die Europäische Kommission und das Europäische Parlament werden entscheidend sein, denn sie werden uns den rechtlichen Rahmen geben, innerhalb dessen ein digitaler Euro ausgegeben werden würde”, sagte sie laut einer Abschrift.

Lagarde befürwortet digitalen Euro und sagt, die EZB müsse „fit für die Zukunft“ sein


Ein digitaler Euro würde Zentralbankgeld in digitalem Format darstellen und eine effiziente und umfassende Zahlungslösung bieten.

Er würde als digitales Gegenstück zum physischen Bargeld fungieren. Und mit der Unterstützung der EZB wäre er für die Öffentlichkeit zugänglich, ähnlich wie herkömmliche Banknoten und Münzen.

Lagarde signalisierte ihre Zustimmung zur Einführung eines digitalen Euro durch die EZB und betrachtete dies als einen wichtigen Schritt, um die Bank „fit für die Zukunft“ zu machen.

Sie fügte hinzu, dass, wenn die Europäer digitale Methoden bevorzugen, auch das Geld der Zentralbank in digitaler Form verfügbar sein sollte.

Europäer erwärmen sich für den digitalen Euro, aber Bedenken bezüglich des Datenschutzes bleiben bestehen


Das Interesse der Europäer an einem digitalen Euro scheint groß zu sein. Das ist nicht verwunderlich, denn sowohl die Europäische Zentralbank (EZB) als auch die Europäische Kommission haben die Idee vorangetrieben. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage hat gezeigt, dass die Hälfte der Deutschen bereit ist, einen digitalen Euro neben ihren derzeitigen Zahlungsmöglichkeiten zu verwenden.

Doch während die Idee in Europa an Zugkraft gewinnt, gibt es immer noch Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes. EZB-Direktoriumsmitglied Fabio Panetta hat dies bereits eingeräumt und erklärt, dass der digitale Euro unter Berücksichtigung des Datenschutzes entwickelt werden wird. Aber er wird wahrscheinlich nicht das gleiche Maß an Anonymität bieten wie das Bargeld derzeit.

“Wir werden versuchen, die Eigenschaften des Bargelds zu reproduzieren, die die Menschen schätzen und die die Bürger bevorzugen. Das heißt, ein Höchstmaß an Privatsphäre”, sagte er.

Ähnlich wie Lagarde rechnet auch der Präsident der Deutschen Bundesbank, Dr. Joachim Nagel, nicht mit einer raschen Einführung des digitalen Euro. Er hat eine spätere Einführung vorausgesagt und hält 2028 oder 2029 für einen realistischeren Zeitrahmen.