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Experten kritisieren Facebook und Google wegen Krypto Werbeverbot

Von Tim Alper
Experten kritisieren Facebook und Google wegen Krypto Werbeverbot 101
Source: iStock/filadendron

Britische Experten haben behauptet, dass Googles Verbot von Kryptoeährungs-Werbung selbstsüchtig ist und dass die Suchmaschine "ihre Rolle als Gatekeeper für Informationen überschreitet".

Phillip Nunn, der CEO der Investmentgesellschaft Blackmore Group, erklärte in einem Bericht des britischen Medienunternehmens Independent: "Facebook und Google stehen unter großem Druck, zu regulieren, was ihre Nutzer lesen, aber sie werben immer noch für Glücksspiel-Websites und andere unethische Praktiken. Ich vermute, dass das Verbot umgesetzt wurde, um in naher Zukunft eine eigene Kryptowährung auf den Markt zu bringen. Das Entfernen anderer Kryptowerbung erlaubt es ihnen, es zu ihren eigenen Bedingungen zu tun."

Der gleiche Bericht zitiert auch einen Fintech-Anwalt bei der Anwaltskanzlei Burges Salmon, der sagt: "Die Entscheidung von Google, als Quasi-Regulierer zu agieren, ist eine potenziell beunruhigende Entwicklung angesichts seiner enormen kommerziellen Macht."

Im Internet kursieren Gerüchte, dass sowohl Google als auch Facebook hinter verschlossenen Türen an eigenen Kryptowährungsprojekten arbeiten. Im Fall von Facebook wurden die Gerüchte vor kurzem durch die Entscheidung des Unternehmens geschürt, seinen ehemaligen Vizepräsidenten, der für Messaging-Dienste zuständig war, zum Leiter einer neuen Blockchain-Einheit  zu ernennen.

Die Theorien über Googles eigene Kryptoambitionen wurden bestätigt, als Vitalik Buterin, der Mitbegründer von Ethereum, Anfang dieses Jahres angeblich einen Screenshot von einem Jobangebot eines Google-Mitarbeiters machte. Buterin fragte seine Twitter-Anhänger scherzhaft, ob er sich dem Internet-Riesen anschließen solle. Später wurde der Tweet laut Medienberichten gelöscht.

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