Ethereum News: 850.000 ETH verbrannt – viraler 10x Meme-Coin Burn Kenny setzt sogar auf 30 % Token-Burning

Martin Schwarz
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Ethereum News

Der Ethereum Kurs notiert heute im Einklang mit dem Gesamtmarkt etwas fester. In den letzten sieben Tagen läuft ETH dennoch weitgehend seitwärts, kann gegenüber BTC jedoch an Stärke gewinnen. 

Mit dem Merge gab es im September 2022 eine Zäsur im digitalen Währungsmarkt. Denn die Umstellung von PoW auf PoS läutete ein neues Zeitalter bei Ethereum ein.

Nach Daten von Ultrasound.Money wurden seit dem Merge mittlerweile 850.000 ETH verbrannt. Damit ist der Total Supply natürlich nicht gleich um diese Anzahl an Ether gesunken. Denn Staking-Rewards werden ebenfalls ausgeschüttet. Da hier die Menge jedoch nach der Umstellung auf Proof-of-Stake rapide sank, gibt es netto fast 300.000 weniger ETH im Umlauf – Deflation heißt es bei Ethereum. Ein Umstand, der sich aktuell noch nicht drastisch auf den Kurs auswirkt, mittelfristig jedoch mehr vom Markt gespielt werden dürfte.

Dass Deflation ein Kurstreiber ist, ergibt sich bereits aus marktwirtschaftlichen Gesetzen. Verknappt sich das Angebot, wirkt sich eine gleichbleibende Nachfrage wertsteigernd aus.

Auch neue Krypto-Projekte setzen zunehmend auf Deflation, die im digitalen Währungsmarkt durch ein sogenanntes Token-Burning erzeugt wird. Bereits der Name „Burn Kenny“ offenbart, dass es sich um einen integralen Bestandteil des Erfolgskonzepts handelt. Nun könnte KENNY mit dem morgen startenden Presale deutlich schneller auf Deflation anspringen als Ethereum. 

Zu Burn Kenny

Ethereum Deflation: Zirkulierendes Angebot sinkt deutlich, Supply-Wachstum negativ 

Ethereum Deflation

Die Deflationsrate liegt seit dem Merge bei -0,29 %. Damit entwickelt sich das Supply-Wachstum negativ. Rund 300.000 Ether gibt es aktuell weniger im zirkulierenden Angebot als noch beim Merge. Insgesamt wurden 850.000 Ether geburnt, während 555.000 neue Ether als Staking-Rewards ausgeschüttet wurden.

Besonders eindrucksvoll ist auch der Vergleich zwischen der aktuellen PoS-Blockchain mit der PoW-Alternative. Denn in diesem Fall wäre der Total Supply bei Ethereum um über 3 Millionen ETH gewachsen, was eine Inflationsrate von über 3 % bedeutet hätte. Zum Vergleich – selbst der Bitcoin ist als „harte“ Kryptowährung mit 1,7 % inflationär. 

Ethereum Deflation

Bei Ethereum funktioniert das Token-Burning über das Ethereum Improvement Proposal (EIP) 1559. EIP 1559 wurde im August 2021 implementiert und führte eine Reihe von Änderungen ein, darunter auch ein neues System für Gas-Fees, inklusive Token-Burning. 

Im Rahmen des neuen Gebührensystems wurden Transaktionsgebühren nicht mehr vollständig an die damaligen Miner weitergeleitet, sondern verbrannt. Die Höhe der verbrannten Gebühren hängt von der Größe der Transaktion und der aktuellen Gasgebühr ab.

Das Token-Burning ist eine wichtige Funktion des Ethereum-Netzwerks. Denn dieses kann dazu beitragen, die Inflation von Ethereum zu reduzieren (oder Deflation zu erzeugen), die Stabilität des Ethereum Kurs zu erhöhen und die Sicherheit des Ethereum-Netzwerks zu verbessern.

Deflation als Kurstreiber

Deflation wirkt sich positiv auf einen Kurs aus, weil folglich eine Angebotsverknappung entsteht. Wenn die Nachfrage nach einem Gut konstant bleibt oder steigt, aber das Angebot abnimmt, steigt der Wert des Guts aufgrund seiner Knappheit. Dies führt zu höheren Preisen und somit zu einem Anstieg des Kurses. Investoren und Konsumenten haben Anreize, in die Währung oder das Gut zu investieren oder es zu erwerben, da sie von einer weiteren Wertsteigerung ausgehen. Dies erhöht die Nachfrage weiter und verstärkt den positiven Trend.

Je mehr Menschen Ethereum in Zukunft nutzen, desto stärker könnte Deflation einen Beitrag zu steigenden Ether-Kursen leisten. 

Das ist ein Token-Burning

Das Token-Burning bezieht sich auf den Prozess, bei dem das Team Token aus dem Umlauf nimmt und dauerhaft zerstört. Dies geschieht typischerweise, um den Gesamtbestand der verfügbaren Token zu reduzieren. Durch das Verbrennen werden die verbleibenden Token knapper, was in vielen Fällen zu einer erhöhten Nachfrage und einem steigenden Wert führt. 

Ein Token-Burning wirkt deflationär, wenn der Bestand nicht gleichzeitig erweitert wird, wie es beispielsweise bei einem maximalen Total Supply der Fall ist. Hier genügt es wie bei Ethereum natürlich auch, wenn das Token-Burning mehr ETH aus dem Umlauf zieht als neue Ether geschaffen werden. Durch die dauerhafte Vernichtung von Token wird das Gesamtangebot verringert. Bei gleichbleibender oder steigender Nachfrage führt die Knappheit zu einer Wertsteigerung der verbleibenden Token, was deflationären Druck auf den Token-Preis ausübt. 

30 % Token-Burning in nur drei Tagen: Explodiert KENNY am Freitag?

Bei Burn Kenny handelt es sich um einen neuen South Park Meme-Coin, der morgen Abend seinen Vorverkauf beginnen wird – um 18.00 Uhr. Da der Presale streng begrenzt ist, dürfte der Ausverkauf schnell winken. Der Vorgänger Mr. Hankey brauchte nur 10 Stunden, Burn Kenny könnte es noch schneller schaffen.

Neben dem viralen Konzept von Burn Kenny (KENNY) und der fundierten Marketingerfahrung des Teams ist insbesondere auch das Token-Burning ein Argument als mittelfristiger (oder sogar kurzfristiger) Kurstreiber.

Denn oftmals warten Anleger monatelang auf das angekündigte Token-Burning. Dann sinkt der Supply nur langsam, Auswirkungen auf den Kurs sind nicht evident. So ist die Deflation auch bei Ethereum zweifelsfrei langfristig bullisch, kurzfristig gibt es mangels ausreichenden Umfangs jedoch keine Implikationen auf den Kurs.

30 % der KENNY Token sind jedoch für das Token-Burning reserviert. Diese werden, beginnend 24 Stunden nach dem öffentlichen Handelsstart, der schon am Freitag bei Uniswap über die Bühne gehen dürfte, innerhalb von drei Tagen verbrannt. Damit stehen die Chancen gut, dass die Angebotsverknappung mehr Käufer zu Burn Kenny (KENNY) treibt. Dann ist die Schlussfolgerung aus sinkendem Angebot und steigender Nachfrage klar – der Burn Kenny Coin pumpt und generiert attraktive Renditen, erst recht im Hinblick auf die günstige Marktkapitalisierung von nur rund 1 Million $ beim DEX-Start.

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