Elon Musk’s Twitter im Visier: Hüten Sie sich vor dem 25-Millionen-Dollar-Krypto-Betrug

Andrew Throuvalas
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Nach 10 Monaten der Herrschaft von Elon Musk floriert der Krypto-Betrug auf X (ehemals Twitter) immer noch.

Einer der jüngsten, produktivsten Betrügereien auf der Plattform erfolgte in Form einer gefälschten “GBTC”-Token-Verschenkung. Die Betrüger gaben vor, mit dem Grayscale Bitcoin Trust – dem größten Bitcoin-Fonds der Welt – in Verbindung zu stehen, und nutzten dessen GBTC-Ticker für die angebliche Verteilung von 25 Millionen Dollar an Token.

Um ihre Token zu erhalten, wurden die Leser aufgefordert, eine Webseite zu besuchen, die der von Grayscale ähnelt. Die Seite wurde von dem Konto @Grayscale_FND gepostet, einem Konto, das dem echten Unternehmen in Name und Profil stark ähnelt, aber nichts mit dem eigentlichen Fonds zu tun hat.

Der Beitrag wurde inzwischen entdeckt und entfernt, aber nicht bevor er bis zu 1.500 Likes erhalten hatte. Die Antworten auf den Beitrag wurden deaktiviert – eine gängige Methode von Social Media-Betrügern, um zu verhindern, dass die Community ihre Opfer auf ihre Machenschaften aufmerksam macht.

Das neue Häkchen-Problem

Das blaue Häkchen des gefälschten Kontos – ein Abzeichen, das den Premium-Status eines Kontos bei X anzeigt – macht die Sache noch komplizierter. Vor Musk waren blaue Häkchen populären Influencern, Prominenten und Organisationen vorbehalten, um echte Konten von gefälschten zu unterscheiden.

Seit der Milliardär das Ruder übernommen hat, kann sich jedoch jeder das Abzeichen sichern, indem er 8 Dollar pro Monat zahlt, was Betrügern, die echte Gruppen perfekt imitieren wollen, Tür und Tor öffnet. Als Musk Twitter kaufte, versprach er, “die Spam-Bots zu besiegen”, die in der Online-Kryptoszene notorisch verbreitet sind.

Dennoch gibt es Möglichkeiten, den Unterschied zu erkennen: Das echte Konto des Unternehmens, @Grayscale, enthält ein goldenes Verifizierungsabzeichen, das offiziellen Unternehmen vorbehalten ist und weitaus teurer ist als das Premium-Abzeichen.

Ein Blick auf die Posts des gefälschten Kontos zeigte außerdem eine lange Liste von Reposts des offiziellen Grayscale-Kontos. Ein retweeteter Beitrag wird im Feed des eigenen Kontos oben angezeigt.

Die Beliebtheit von Grayscale für Betrügereien ist verständlich, wenn man bedenkt, dass das Unternehmen im letzten Monat einen überwältigenden Sieg über die Securities and Exchange Commission (SEC) vor Gericht errungen hat. Seit dem Sieg ist der Abschlag seiner GBTC-Aktien gegenüber dem zugrunde liegenden Bitcoin-Wert des Fonds von 25 % auf 17 % geschrumpft.