Digitale Innovation: Der österreichische Bitcoin-Broker Coinfinity integriert das Lightning-Netzwerk in sein Angebot

Martin Schwarz
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Seit dem 22. Juni haben die Kundinnen und Kunden von Coinfinity die Möglichkeit, in einem ersten Schritt Bitcoin-Käufe über das effiziente Lightning-Netzwerk zu tätigen, welches von signifikanten Einsparungen hinsichtlich Transaktionsgebühren und Zeit profitiert. In einem zweiten Schritt wird dann auch der Bitcoin-Sparplan per Lightning verfügbar sein, gefolgt von der Möglichkeit, Bitcoin-Verkäufe über Lightning durchzuführen.

Das Lightning-Netzwerk erlaubt es, Bitcoin-Transaktionen in Sekundenschnelle bei minimalen Gebühren durchzuführen.

“So früh auf dem Markt zu sein ist ein wichtiger Innovationsschritt für uns bei Coinfinity und Lightning selbst ist eine wesentliche Grundlage für die weltweite Akzeptanz von Bitcoin als nutzbares Geldsystem,” sagt Thomas Burgstaller, Chief Growth Officer bei Coinfinity.

Die herausragenden Merkmale der Bitcoin-Blockchain sind ihre Dezentralität und Netzwerksicherheit – ein Hack oder eine Manipulation der Blockchain konnte bislang nicht verzeichnet werden. Um diese Sicherheit und Dezentralität zu gewährleisten, wurde die Transaktionskapazität eines Blocks bewusst limitiert, was allerdings zu längeren Wartezeiten und oft hohen Transaktionsgebühren (Mining-Fees) führt – das so genannte Blockchain-Trilemma.

Dieses Problem adressiert das Lightning-Netzwerk als “Second-Layer”-Lösung. Um die Bitcoin-Blockchain zu entlasten, übernimmt Lightning als Protokoll der zweiten Schicht die vielen Transaktionen kleinerer Bitcoin-Beträge. Mit Lightning wird Bitcoin zu einem konkurrenzfähigen Zahlungssystem, das die Transaktionsvolumen von VISA oder Mastercard übertrifft.

Das neue Lightning-Feature wird nun schrittweise für alle Kundinnen und Kunden im Coinfinity Web-Portal freigeschaltet und wird in Kürze auch in der mobilen Coinfinity App für iOS & Android verfügbar sein.