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Die Top 5 Krypto-News der Woche

Manuela Richter
| 7 Lesezeit:

Welche Krypto-News haben uns diese Woche bewegt? Finden Sie jeden Samstag unsere Top 5 Krypto-News der Woche.

XRP News: Darum sind die Hinman-Dokumente ein Schock!

XRP erlebt einen heftigen Kursrutsch. Während der breite Kryptomarkt sogar etwas fester notiert, fällt XRP auf das wichtige Supportlevel bei 50 US-Cent. Damit wurden die zuvor doch deutlichen Wochengewinne wieder abgebaut. Die bearische Kursentwicklung verzeichnete XRP an dem Tag, an welchem die Hinman-Dokumente veröffentlicht wurden. Dabei handelt es sich um interne Kommunikation der US-Börsenaufsicht SEC, betreffend die Einstufung von Kryptowährungen als Wertpapiere. Dennoch schmeckt die Veröffentlichung dem Markt augenscheinlich nicht. Doch warum sind die Hinman-Dokumente ein Schock und bedingen zweistellige Verluste für XRP in den letzten 48 Stunden? 

Hinman-Dokumente veröffentlicht: Was steht drin? 

Das Verfahren zwischen Ripple Labs und der US-Börsenaufsicht SEC befindet sich seit über zwei Jahren in der Schwebe. Während das Urteil weiter auf sich warten lässt, gibt es immer wieder verfahrenstechnische Entscheidungen des zuständigen US-Bezirksgerichts. Zuletzt entschied sich Richterin Annalisa Torres gegen die Versiegelung der Hinman-Dokumente, die die SEC beantragte. Damit stand fest – die Hinman-Dokumente werden öffentlich. Der Markt honorierte es mit Kursgewinnen. Denn die Erwartung war klar formuliert. Das Bestreben der SEC, die Hinman-Dokumente zu versiegeln, schien als eindeutiges Zeichen, dass diese XRP einen Vorteil in der Sachentscheidung verschaffen. 

Alles dreht sich um Erwartungen 

Bevor wir uns jedoch die Hinman-Dokumente anschauen, bedarf es einer grundlegenden Erklärung. Denn alles dreht sich beim Handel an den Finanzmärkten um Erwartungen.

Am Finanzmarkt spielen Erwartungen nämlich eine überaus bedeutende Rolle, da sie das Verhalten der Marktteilnehmer beeinflussen. Wenn positive Erwartungen bereits in die Kursentwicklung eingepreist sind, kann dies ein “Sell the News” bedingen. Sobald eine positive Nachricht veröffentlicht wird, die den Erwartungen entspricht, verkaufen einige Investoren ihre Positionen, um Gewinne mitzunehmen. Zugleich kann es eben auch sein, dass die positiven Erwartungen nicht erfüllt werden, was zu einer Neubewertung führt. Dies kann ebenfalls einen Kursrückgang bedeuten. Zusammenfassend: der Finanzmarkt wird von den Erwartungen der Marktteilnehmer geprägt.

Krypto News: Inflation & Fed Zinsentscheid – das müssen Anleger unbedingt beachten

Die laufende Woche galt als entscheidend für den digitalen Währungsmarkt. Dennoch sehen wir bis dato in den letzten sieben Tagen beispielsweise beim Bitcoin mit Verlusten von rund 2,5 % eine vergleichsweise moderate Entwicklung. Andere Kryptowährungen wie BNB oder MATIC notieren deutlich im Minus, auf Wochensicht. Allerdings ist diese Entwicklung vornehmlich dem Geschehen rund um die SEC in der letzten Woche geschuldet. Die laufende Handelswoche verläuft tendenziell unaufgeregt.

Dennoch standen mit den US-Inflationsdaten gestern und dem Fed Zinsentscheid heute zwei wichtige Daten an, die für die Entwicklung des digitalen Währungsmarkts hohe Relevanz haben. Eins vorweg – das Big Picture bleibt weiterhin gemischt.

Dies zeigt auch die Heatmap der Kryptowährungen in der letzten Stunde, nach dem Fed Zinsentscheid.

US-Inflation stark rückläufig: Kerninflation bleibt hoch

Die Inflationsdaten aus den USA machen Hoffnung. Denn die Inflation fiel überraschend stark. Während die Teuerungsrate im April noch 4,9 % betrug, fiel diese im Mai auf 4 % – damit deutlich stärker als von Experten geschätzt. Die Tendenz ist klar. Die Inflation ist stark rückläufig, im Juni 2022 lag sie noch bei 9,1 %. Allerdings liegt die Inflation weiter 2 % über der Zielmarke. Zugleich sank die Kerninflation nur von 5,5 auf 5,3 %, während Ökonomen hier 5,2 % erwarteten. Dies dürfte auch der Grund sein, warum die Inflation wahrscheinlich 2023 noch nicht auf die Zielrate zurückkehrt und somit die US-Notenbank keine maßgebliche Wende in der Geldpolitik vollzieht. 

2936 % Rallye für Ethereum? Das steckt hinter der irren Prognose dieses Vermögensverwalters

Während Ethereum am heutigen Handelstag um rund 6 % fällt und damit den breiten Markt underperformt, könnten Anleger auch einen Schritt zurücktreten und das Big Picture betrachten. Denn mit einer Marktkapitalisierung von 197 Milliarden $ und einer Marktdominanz von 19,3 % ist Ethereum gefestigt. Die Marktmacht ist immens. 

Während sich in einem schwierigen Marktumfeld die meisten Anleger schon mit einer Kursverdopplung zufrieden zeigen dürften, sehen führende Analysten Ethereum deutlich bullischer. Denn ein Team von VanEck hat in einer Studie die Bewertung von Ethereum gewagt – demnach könnte der faire Preis im bullischen Szenario bei 51.000 $ liegen, was einem Upside-Potenzial von 2936 % entspricht. Doch wie begründet der Vermögensverwalter die irre Prognose und ist diese realistisch?

2936 % Potenzial für Ethereum-Rallye: VanEck sieht potenziellen ETH-Kurs von 51.006 $

Die Berechnung des Kurspotenzials von Ethereum basiert bei VanEck auf einer Schätzung der Cashflows im Jahr 2030. Hier prognostiziert VanEck potenzielle Einnahmen für Ethereum. Nach dem Subtrahieren eines Steuersatzes und der Belohnungen für Validatoren ergibt sich ein Cashflow. Damit ermitteln die Analysten eine vollständig verwässerte Bewertung und teilen diese durch die erwartete Anzahl der im Umlauf befindlichen Token – hier dürfte Ethereum auch die Deflation im Netzwerk zugutekommen. 

Für das Jahr 2030 erwartet VanEck im bullischen Szenario einen Umsatz von 136 Milliarden $, woraus sich ein Kursziel von 51.006 $ ergibt.

Fundamental für dieses Szenario ist eine On-Chain-Abwicklung von 10 % des Finanzwesens, Metaverse, Medien sowie Tech-Infrastruktur. Bleibt der Marktanteil als führende Layer-1 bei rund 70 %, soll der Kurs nach VanEck auf 51.000 $ explodieren.

Europäische Union bereitet den Weg für digitale Währungsrevolution

Aktuell steht die Europäische Union an der Schwelle einer möglichen Währungsrevolution, da ihre Exekutive plant, einen Vorschlag für einen digitalen Euro vorzulegen. Dieser Plan, der noch in der Entwurfsphase ist, würde die Europäische Zentralbank (EZB) dazu verpflichten, die Nutzung der digitalen Währung zu regulieren. 

Inmitten der steigenden Popularität von Kryptowährungen und digitalen Zahlungssystemen stellt dieser Schritt einen wesentlichen Wendepunkt dar, der das Gesicht des europäischen Finanzsystems und möglicherweise auch des globalen Kryptowährungsmarktes verändern könnte.

EU-Exekutive bereitet Plan für den digitalen Euro vor: EZB soll Nutzungsvorschriften festlegen

Die Europäische Kommission, die Exekutive der Europäischen Union, bereitet einen Plan für die Einführung eines digitalen Euros vor. Dieser Plan, der sich noch im Entwurfsstadium befindet, sieht vor, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Nutzung dieser digitalen Währung reguliert.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Zahlungsmethoden wurden in diesem Stadium keine spezifischen Limits für Transaktionen oder Bestände vorgeschlagen. Stattdessen ist die EZB gefordert, die notwendigen Werkzeuge zu bestimmen, um die finanzielle Stabilität zu gewährleisten. Diese Werkzeuge sollten Transaktionen mit dem digitalen Euro, die die Stabilität nicht gefährden, nicht verhindern und sollten im gesamten Euroraum einheitlich angewendet werden.

Laut dem Entwurf könnte es Einschränkungen bei der Nutzung des digitalen Euro als Wertaufbewahrungsmittel geben, um die finanzielle Stabilität, die Verfügbarkeit von Krediten und die Übertragung der Geldpolitik zu gewährleisten. Diese Aspekte des Plans werden die Finanzminister der Eurozone bei einem Treffen in Luxemburg diskutieren.

Der Entwurf der Europäischen Zentralbank sieht vor, dass die Verwendung des digitalen Euro begrenzt werden muss: Bloomberg

Einem Bericht von Bloomberg News zufolge wird die Exekutive der Europäischen Union Pläne für einen digitalen Euro vorlegen, bei denen die Europäische Zentralbank (EZB) Grenzen für dessen Verwendung festlegen muss.

Laut einem Entwurf der Europäischen Kommission für einen Vorschlag zur Einführung eines digitalen Euro, der Bloomberg vorliegt, müsste die EZB über die Instrumente entscheiden, die zur Gewährleistung der Finanzstabilität erforderlich sind.

“Um die Stabilität des Finanzsystems, die Verfügbarkeit von Krediten und die Umsetzung der Geldpolitik zu gewährleisten, kann die Verwendung des digitalen Euro als Wertaufbewahrungsmittel begrenzt werden”, heißt es laut Bloomberg im Vorschlagsentwurf.

Laut Bloomberg treffen sich die Finanzminister der Europäischen Union am Donnerstag in Luxemburg, um das Projekt zu besprechen.

Die EU erwägt die Einführung der digitalen Zentralbankwährung und hat im Oktober 2021 eine Untersuchungsphase eingeleitet.

Laut der Website der EZB wird diese Phase voraussichtlich im Oktober dieses Jahres abgeschlossen sein.

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