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Die Top 5 Krypto-News der Woche

Manuela Richter
| 5 minuten Lesezeit

Welche Krypto-News haben uns diese Woche bewegt? Finden Sie jeden Samstag unsere Top 5 Krypto-News der Woche.

Elon Musk behauptet, Sam Bankman-Fried habe mehr als 1 Milliarde Dollar an die Demokraten gespendet

Elon Musk, CEO von Tesla, SpaceX und Twitter, hat angedeutet, dass Sam Bankman-Fried, Gründer und ehemaliger CEO von FTX, bis zu 1 Milliarde Dollar an die Demokraten gespendet haben könnte.

In einem Tweet vom Samstag antwortete Musk auf Will Manidis, Mitbegründer und CEO von ScienceIO, der behauptete, Bankman-Fried habe “einen der renditestärksten Geschäfte aller Zeiten” gemacht, indem er 40 Millionen Dollar gespendet habe und für den Diebstahl von über 10 Milliarden Dollar an Nutzergeldern nicht ins Gefängnis gegangen sei:

“Das ist nur die öffentlich bekannt gegebene Zahl. Seine tatsächliche Unterstützung für die Wahlen der Demokraten liegt wahrscheinlich bei über 1 Milliarde Dollar. Das Geld ist irgendwo hin geflossen, also wo ist es hin?”

Nach den verfügbaren Daten war SBF im Wahlzyklus 2021-2022 nach dem Milliardär George Soros der zweitgrößte Spender für die Demokratische Partei. Nach Angaben von Opensecrets spendete er 39.884.256 Dollar an die Demokraten.

Einige in der Krypto-Community kritisierten Musk für seine Spekulationen, für die es angeblich keine Beweise gibt. “Diese Aussage ist so unglaublich unverantwortlich”, kommentierte ein Nutzer.

In der Tat hat SBF stolz mit seinen Spenden an die Demokratische Partei geprahlt. Was er jedoch bis vor kurzem nicht preisgab, war, dass er denselben Betrag an die Republikanische Partei gespendet hat.

 Palantir Mitbegründer sagt, dass die meisten Krypto-Unternehmen abstürzen werden – hier ist der Grund

Der Mitbegründer von Palantir, Joe Lonsdale, hat davor gewarnt, dass sich die Krypto-Kernschmelze in Zukunft noch verschlimmern könnte, indem er sagte, dass “die meisten” Krypto-Unternehmen auf Null gehen werden.

In einem Interview mit Fox News sagte Lonsdale, dass noch mehr Krypto-Unternehmen zusammenbrechen werden, da viele Krypto-Token Ponzi-Schemata seien. Der Risikokapitalgeber sagte jedoch, dass die Blockchain-Technologie ein wichtiger Bestandteil der Zukunft bleiben wird.

“Insgesamt denke ich, dass die meisten Dinge abstürzen werden”, sagte er. Er fügte hinzu, dass verschiedene Krypto-Kreditgeber, Krypto-Token und andere Teile des Ökosystems “ein Schneeballsystem” seien.

Lonsdale behauptete, dass Krypto-Initiativen in den letzten Jahren “nicht auf der Grundlage von Cashflows, nicht auf der Grundlage der Schaffung von Werten in der Wirtschaft, sondern auf der Grundlage dessen, was die Leute dafür bezahlen würden” bewertet wurden.

Die jüngsten Kommentare kommen vor dem Hintergrund des Zusammenbruchs von FTX, der einst drittgrößten Kryptowährungsbörse der Welt, die Anfang letzten Monats bekannt gab, dass sie in Delaware Insolvenz nach Chapter 11 beantragt hat.

Nach dem Zusammenbruch von FTX beantragte auch die Kryptowährungs- und Kreditplattform BlockFi, ehemals eine der größten im Kryptowährungsraum, Insolvenzschutz nach Chapter 11.

Ethereum Kurs Prognose: Jetzt wird’s spannend! ETH-Erfinder Vitalik Buterin verrät 5 bullishe Faktoren

Der Ethereum-Kurs kämpft aktuell wieder um Dynamik. Erfinder Vitalik Buterin nennt derweil fünf bullishe Faktoren, die ihn am Ethereum-Ökosystem am meisten begeistern.

Wie teuer kann Ethereum werden?

Ethereum hat der Zusammenbruch von FTX besonders schwer getroffen. Die Smart-Contract-Plattform musste infolge des ausgebliebenen Merge-Bull-Runs ohnehin einiges an Verlusten einbüßen – dann kam der marktweite Abschwung.

Innerhalb der letzten sieben Tage war es Ethereum zwar möglich, rund 4% zuzulegen – kurzfristig schien ein neuer Aufwärtstrend im Entstehen. Seit gestern baut Ethereum allerdings wieder ab, musste rund 3% verlorengeben, wie beispielsweise Nomics kommentiert:

Top-Trader Michaël van de Poppe schreibt seinen mehr als 642.000 Twitter-Followern über Ethereums Preisaktion: Er würde ETH longen, sobald sich der Coin auf 1.220 Dollar zurückzieht.

 Russland will legalisieren, die USA ermitteln

Die beiden Supermächte Russland und USA beschäftigen sich aktuell jeweils unterschiedlich mit dem Thema Kryptowährungen. Während das russische Parlament überlegt, 2023 Kryptowährungen zu legalisieren, verstärken die USA den Druck auf Kryptounternehmen.

Russland kämpft weiterhin mit den Sanktionen des Westens. Der Krieg gegen die Ukraine hat den internationalen Zahlungsverkehr unter Druck gebracht. Ein Mittel, den Sanktionen auszuweichen, sieht die Staatsduma jetzt offenbar in Kryptowährungen

Einsatz im internationalen Zahlungsverkehr

Das sieht zumindest der Leiter des Finanzausschusses im russischen Parlament so. Anatoli Aksakow betonte in einem Interview, dass Kryptowährungen im internationalen Zahlungsverkehr zukünftig gut eingesetzt werden könnten.

Damit ihr Einsatz rechtlich abgesichert ist, möchte man eine gesetzliche Grundlage schaffen. Das soll den sogenannten „parallelen Import“ möglich machen. So bezeichnet man in Russland den Import von Waren, ohne Erlaubnis der Hersteller.

Umgehung der Sanktionen

Bisher ist die Verwendung von Kryptowährungen in Russland verboten, schließlich stand die russische Zentralbank den digitalen Währungen skeptisch gegenüber. Noch vor wenigen Tagen warnte die Zentralbank die russischen Bürger vor dem Risiko von Kryptowährungen. Doch das könnte sich bald ändern. Ministerpräsident Michail Mischustin geht davon aus, dass sich die Behörden bis zum Jahresende auf eine Vorgangsweise einigen werden.

So könnte Russland zukünftig die Sanktionen des Westens umgehen und jene Güter, die davon betroffen sind, über Drittländer beziehen und mit Kryptowährungen bezahlen.

Goldman Sachs setzt weiter auf Krypto und kauft günstig ein

Noch ist nicht klar, welche Folgen die spektakuläre Pleite von FTX auf die Kryptowelt langfristig haben wird. Doch viele kleine Anleger ziehen sich aus Angst vor weiteren Pleiten zurück. Nicht so der Wall-Street-Gigant Goldman Sachs.

Die legendäre Investmentbank nutzt den Kursrutsch vielmehr dazu, seine eigenen Bestände aufzustocken und nachzukaufen. Hier sieht man offenbar keine Gefahr einer Kettenreaktion, die weitere Kurseinbrüche provozieren könnte.

Übernahmen sind geplant

Mathew McDermott, Head of Digital Assets bei Goldman Sachs, sieht jedenfalls preislich attraktive Möglichkeiten für seine Bank. Diese Sichtweise kommt nicht überraschend, schließlich hat Goldman Sachs bereits jede Menge Erfahrung in der Branche.

Wie McDermott in einem Interview berichtete, führe die Investmentbank Due-Diligence-Prüfungen bei mehreren Krypto-Unternehmen durch. Details dazu wollte er jedoch nicht nennen. Laut den Angaben der Nachrichtenagentur Reuters plant Goldman Sachs offenbar einen zweistelligen Millionen-Dollar-Betrag in die Hand zu nehmen und in Kryptofirmen zu investieren. Eine vollständige Übernahme einzelner Unternehmen ist dabei nicht völlig ausgeschlossen.

Anleger machen sich auf die Suche nach vertrauenswürdigen Partnern

Das beweist, dass sich die Investmentbank von den letzten Entwicklungen rund um FTX nicht beeindrucken lässt. McDermott betonte, dass die Pleite bewiesen hätte, wie wichtig vertrauenswürdige Akteure am Kryptomarkt seien. Banken würden nun ihre Chance gekommen sehen, um in der Branche groß einzusteigen.