24 Sep 2022 · 5 min read

Die Top 5 Krypto-News der Woche

Welche Krypto-News haben uns diese Woche bewegt? Finden Sie jeden Samstag unsere Top 5 Krypto-News der Woche.

Der Ripple Milliardär will in den Weltraum

Jed McCaleb ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten der Kryptowelt. Der Milliardär gründet nicht nur die untergegangene Kryptobörse Mt. Gox, sondern auch Stellar und Ripple. Sein nächstes Projekt führt ihn buchstäblich „to the moon“. Er möchte mit seiner neuen Firma Vast ins Weltall und dort den Menschen das Leben ermöglichen.

McCaleb zählt zweifellos zu jenen Gründern, die sehr früh das Potenzial von Krypto erkannten. Seine Tauschbörse für Magic: The Gathering Karten entwickelte sich zur Kryptoböse. 2011 verkaufte der heutige Milliardär das Unternehmen, rund drei Jahre bevor dieses spektakulär zusammenbrach. Die Auswirkungen dieses Crashs spürt das Kryptverse bis heute.

Von Mt. Gox über Ripple und Stellar zu Vast

Danach widmete sich McCaleb dem Open-Source-Protokoll Stellar, das beispielsweise von IBM für die Vereinfachung internationaler Zahlungen genutzt wird. Damit nicht genug gehörte der Milliardär auch zu den Gründern von Ripple. Mittlerweile hat er seine XRP fast vollständig abgegeben.

 Ripple (XRP) vs SEC: kritische Wende im Prozess! Kommt die Kurs-Explosion bei XRP?

Der Fall Ripple (XRP) vs SEC könnte bald der Vergangenheit angehören. Beide Parteien haben um ein schnelles Urteil gebeten. Steht XRP vor einer Kurs-Explosion?

Bullishe Wende für Ripples XRP

Im Fall Ripple (XRP) gegen die US-Börsenaufsicht SEC gibt es eine neue, für den Coin potenziell bedeutende Entwicklung: Sowohl Ripple als auch die SEC haben um ein schnelles Urteil im Verfahren gebeten! In getrennt eingereichten Anträgen verlangen beide Parteien nun ein Urteil im Schnellverfahren.

In den Anträgen fordern Ripple und die SEC Richterin Analisa Torres auf, sofort zu entscheiden, ob das Krypto-Unternehmen mit dem Verkauf von XRP gegen Gesetze verstoßen hat oder nicht.

Anleger und Analysten hoffen nun auf eine starke Kurserholung für XRP: Bereits seit Tagen macht das digitale Asset immer mal wieder Anstalten eines Ausbruchs nach oben, kann die Gewinne aber nicht halten.

In der Krypto-Top-10 schlägt sich der Coin dennoch am besten: Im Gegensatz zu BTC oder ETH, die jeweils im zweistelligen Prozentbereich fallen, hat sich Ripples XRP innerhalb der letzten sieben Tage nur 2,37% zurückgezogen. Ein Vorbote des positiven Gerichtsentscheids?

 Jahresendrallye für Kryptos? Darum muss man dieses Jahr anders handeln

Alle Jahre wieder warten Anleger sehnlichst auf die sogenannte Jahresendrallye, in welcher Kryptowährungen bestenfalls explodieren und neue All-Time-Highs erreichen. Während im letzten Jahr das Hoch der meisten Kryptos bereits im November erreicht wurde und die Jahresendrallye ausfiel, könnte sich dieses in 2022 wiederholen. Denn die aktuellen Vorzeichen sehen nicht unbedingt vorteilhaft für die Entwicklung der Kryptowährungen in den nächsten Wochen aus. Im folgenden Beitrag schauen wir uns einmal an, ob eine Jahresendrallye in 2022 wahrscheinlich ist und wie man sich aktuell am besten positioniert. 

Schwaches Sentiment für digitale Währungen

Der Monat September ist historisch schwach. Kryptowährungen haben in den meisten Jahren in der Vergangenheit zu dieser Jahreszeit korrigiert. Auch im September 2022 sind die Aussichten denkbar schlecht. Während ursprünglich der Ethereum-Merge als möglicher Game-Changer für den digitalen Währungsmarkt identifiziert wurde, kam es zu einem beachtlichen Sell-the-news. In der vergangenen Woche verlor ETH rund 14 %. Am Montagsanfang notierte ETH noch rund 200 US-Dollar höher.

Das negative Sentiment für Kryptowährungen lässt sich auch am Bitcoin Fear and Greed Index darstellen, der aktuell mit einem Wert von 23 im Bereich der extremen Angst notiert. Krypto-Anleger sehen die digitalen Coins durchaus skeptisch. Im letzten Monat lag der Wert mit 29 und einer Einstufung bei „Fear“ noch etwas höher. Die Lage hat sich somit nicht wirklich verbessert – im Gegenteil, sind die langfristigen Abwärtstrends bei den meisten Kryptos weiterhin intakt.

Netflix geht eine Krypto-Partnerschaft ein

Netflix ist der größte Streaming-Sender der Welt. Entsprechend aufmerksam verfolgt die Öffentlichkeit jeden seiner strategischen Züge. Jetzt hat der Pionier eine Partnerschaft mit WhiteBIT (WBT) angekündigt. Die auf Europa konzentrierte Böse aus der Ukraine wird offizieller Krypto-Partner von Netflix.

Das versetzt die User bis Ende des laufenden Jahres in die Lage, ihr Abonnement bei Netflix mit Kryptowährungen zu bezahlen. Damit nicht genug, haben die beiden Partner angekündigt, gemeinsam eine Bildungsplattform ins Leben zu rufen, die das Wissen über Kryptowährungen erweitern und fördern soll.

Abo mit Krypto bezahlen

Die Kryptobörse WhiteBIT verfolgt schon seit längerem das Ziel, die Blockchain-Technologie populärer zu machen. Nun stellt sie die technische Möglichkeit zur Verfügung, damit Netflix-Kunden in Europa ihre Lieblingsfilme und Serie mithilfe von Kryptowährungen bezahlen können.

Gemeinsam mit dem Streaming-Sender plant man umfangreiche Bildungs- und Marketingaktivitäten. Veranstaltungen sollen das Bewusstsein der Netflix-Kunden für die Blockchain und die Nutzung digitaler Assets fördern. Der entsprechende Vertrag zwischen Netflix und WhiteBIT läuft bis zum Mai 2025.

-20 % in einer Woche nach Ethereum-Merge: Darum läuft es für ETH (noch) nicht rund

Am Donnerstag ist es exakt eine Woche her, dass im Ethereum-Netzwerk ein Paradigmenwechsel stattfand. Mit dem Merge wurde das Konsensprotokoll gewechselt. Proof-of-Work ist nun Vergangenheit, dem Proof-of-Stake gehört die Zukunft. Doch in den vergangenen sieben Tagen verlor Ethereum seit dem Merge rund 20 % seines Werts. Heute rutschte der Kurs sogar erneut unter die 1300 US-Dollar. Aktuell kämpft ETH mit dieser Kursmarke. Doch warum läuft es für ETH nach dem heiß ersehnten Merge noch nicht rund? 

Während der Kurs rund um den Merge noch bei über 1600 US-Dollar notierte, gab es seitdem einen massiven Abverkauf. Bereits am ersten Tag rutschte ETH unter 1500 US-Dollar. Im Anschluss folgte der Versuch einer Konsolidierung zwischen 1400 und 1500 US-Dollar, bevor der ETH-Kurs bereits am Montag zwischenzeitlich unter 1300 US-Dollar fiel. Die Erholung aus den vergangenen Tagen wurde heute wieder abverkauft. Ethereum rutschte erneut deutlich unter 1300 USD und markierte mit 1233 USD ein neues 7-Tage-Low. Zwar kämpfte sich Ethereum erneut über die 1300 USD zurück. Dennoch vermittelt der Ethereum-Chart einen überaus bearischen Eindruck. 

Ausverkauf ein klassisches Sell-the-News 

Technisch erzielten die Entwickler hinter Ethereum einen beeindruckenden Erfolg und transformierten das Netzwerk ohne jedwede Probleme. Der Ausverkauf ist somit kein Ausdruck von Unzufriedenheit mit dem Entwicklerteam. Vielmehr handelte es sich um ein klassisches Sell-the-News, dass trotz vorher ebenfalls mäßig beeindruckender Kursentwicklung rund 20 % Wert bei Ethereum in einer Woche vernichtete.