30 Apr 2022 · 5 min read

Die Top 5 Krypto-News der Woche

Welche Krypto-News haben uns diese Woche bewegt? Finden Sie jeden Samstag unsere Top 5 Krypto-News der Woche.

Bitcoin-Preisprognose für 2022 erneut gesenkt, da Durchbruch "nur" über USD 80K erwartet wird

Der Preis von Bitcoin (BTC) wird in diesem Jahr einen Höchststand von 81.680 USD erreichen, bevor er bis zum Jahresende auf 65.185 USD zurückfällt, so die Meinung eines Gremiums von Mitgliedern aus der Fintech- und Kryptobranche, die von der Vergleichswebsite Finder.com befragt wurden.

Der Spitzenwert von über 80.000 USD wurde als "deutlich höher" beschrieben als der aktuelle Bitcoin-Preis (40.542 USD am Freitag um 11:17 UTC), aber immer noch 15 % niedriger als die Jahresendprognose von Finder.com vom Januar von 76.360 USD.

Martin Fröhler, CEO der Handelsplattform Morpher, der eine der optimistischsten Jahresendprognosen für BTC abgab, kommentierte dies wie folgt,

"Politische Unsicherheit, Inflation und der zunehmende Wunsch, nicht staatlich kontrollierte Vermögenswerte zu besitzen, werden Bitcoin zu neuen Höchstständen treiben."

Asher Tan, CEO der Krypto-Handels-App CoinJar, äußerte eine vorsichtigere Vorhersage: Er glaubt, dass BTC in diesem Jahr einen Höchststand von 60.000 USD erreichen wird.

Ripple muss seine Hoffnung auf ein schnelles Urteil begraben

Die XRP-Fangemeinde wartet weiter auf ein Urteil im Prozess zwischen Ripple und der amerikanischen Börsenaufsicht SEC. Zuletzt schien Ripple gute Karten für ein schnelles und klares Urteil zu seinen Gunsten zu haben, doch nun erweist sich die Aussicht auf ein rasches Ende im Rechtsstreit verfrüht.

Beide Prozessparteien haben sich darauf geeinigt, die Beweisaufnahme und die Plädoyers bis zum 20. Dezember 2022 zu beenden. So ist laut diesem Zeitplan ein Urteil erst für das Jahr 2023 zu erwarten. Damit bestätigt sich, was erfahrene Prozessbeobachter in den USA immer schon vermutet hatten, die SEC versucht weiter Zeit zu schinden, weil sie davon ausgeht, schlechte Karten zu haben.

Doch es gibt zumindest noch Hoffnung. Der verbindliche Zeitplan erlaubt es der SEC nun nicht mehr, ein Urteil immer weiter hinauszuzögern. Offenbar hat man bei Ripple den Vorteil einer Vereinbarung ebenfalls erkannt und wollte verhindern, dass sich der Prozess noch viele weitere Jahre in die Länge zieht. Nach dem Bekanntwerden Anklage wurde XRP bekanntlich bei den Börsen in den USA ausgelistet.

Georgier verkaufen Russland Stück um Stück, um Geld für die Ukraine zu sammeln

Die Geschichte ist so verrückt, wie sie nur das echte Leben schreiben kann. Mehr als zwei Monate nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine sichern sich nun Verbündete der Ukraine ein Stück Land Russlands nach dem anderen. 

Dies geschieht in Form von NFTs. Damit nicht genug, dient der Erlös dem Wiederaufbau der ukrainischen Armee.

„Erfinder“ dieser Aktion namens „Russia for sale“ ist ein Technologieunternehmen mit Sitz in Tiflis/Georgien. Dessen Gründer gab an, den Menschen die Chance geben zu wollen, Russland aufzuteilen. 

Die erste Phase des Verkaufs von Russland ist bereits gestartet. Insgesamt möchte das Unternehmen 2.443 Regionen des Landes als NFTs verkaufen.

Zuerst das Land, dann die Gebäude und schließlich Lenin selbst

23 davon sind bereits weg, bezahlt wird mit der Kryptowährung Ethereum. Doch das Projekt ist nicht nur auf die landschaftlichen Regionen Russlands beschränkt. In der zweiten Phase sollen die wichtigsten Bauwerke als NFT unter den Hammer kommen. Darunter wird sich auch der Kreml befinden.

Macrons Wiederwahl könnte eine einheitliche Euro-Krypto-Regulierung und ein "europäisches Metaverse" fördern

Für Frankreichs Kryptoindustrie könnte die Wiederwahl von Emmanuel Macron für eine weitere fünfjährige Amtszeit bedeuten, dass Paris sich Maßnahmen zur Behinderung von Krypto-Innovationen auf EU-Ebene widersetzen wird, aber auch, dass Frankreich die Schaffung eines "europäischen Metaverse" vorantreiben wird.

Der französische Präsident Macron hat die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen des Landes mit einer Mehrheit von mehr als 58,5 % der Stimmen gewonnen und die rechtsextreme Kandidatin Marine Le Pen besiegt.

Als der Wahlkampf in die Endphase ging, erklärte Macron, er sei für "rasche Fortschritte" beim Entwurf der EU-Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA), die einen rechtlichen Rahmen für Krypto-Asset-Märkte in den 27 Mitgliedsstaaten schaffen soll.

Der Präsident hat auch erklärt, dass es einen Bedarf an "einheitlichen Regeln" für Krypto in der gesamten EU gibt.

Gleichzeitig sagte der Politiker, dass sein Land "genau darauf achten wird, dass der Text Innovationen nicht verhindert und in Bezug auf die Technologie so neutral wie möglich bleibt", und fügte hinzu, dass „was hier passiert, sollte uns auch dazu bringen, uns beim Thema digitaler Euro viel schneller zu bewegen."

Amerikanischer Bitcoin-Miner will 30 Mio. USD Ausrüstung in Russland verkaufen, um Sanktionen zu vermeiden

Das in den USA ansässige Bitcoin- (BTC) und Krypto-Mining-Unternehmen Compass Mining will Mining-Geräte im Wert von 30 Mio. USD, die derzeit in Sibirien festsitzen, an Käufer in Russland verkaufen, um mögliche Sanktionen seitens der USA und der EU zu vermeiden.

Whit Gibbs, CEO des in Texas ansässigen Unternehmens, erklärte gegenüber Bloomberg, dass die Mining-Server eine Kapazität von 12 Megawatt haben und nicht aus dem Land gebracht werden können, und fügte hinzu, dass die Erlöse aus dem Verkauf dazu verwendet werden sollen, die rund 2.000 Kunden, die die Geräte besitzen, auszuzahlen.

"Ich verstehe die Sanktionen, aber in diesem Fall ist die Strafe für amerikanische Minenarbeiter überdimensional", sagte Gibbs und merkte an, dass es zwar wichtig sei, die Gelder zurückzubekommen, seine Kunden aber den BTC-Abbau aufgeben müssten.

Das 2020 gegründete Unternehmen Compass Mining betreibt auch Rechenzentren, in denen die Server seiner Kunden untergebracht sind. Das Unternehmen profitierte erheblich von Chinas Bitcoin-Mining-Exodus im vergangenen Jahr und will sein Geschäft weiter ausbauen, indem es innerhalb von zwei Jahren 3.500 bis 5.000 Megawatt an Kapazität hinzufügt, so Gibbs.

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