Die Top 5 Krypto-News der Woche

Manuela Richter
| 5 min read

Welche Krypto-News haben uns diese Woche bewegt? Finden Sie jeden Samstag unsere Top 5 Krypto-News der Woche.

Droht im August der nächste Bitcoin Crash?

Nach einer Halbierung der Kurse schien sich Bitcoin wieder etwas erholt zu haben. Doch die Freude währte nur kurz. Vor wenigen Tagen rasselte der Kurs wieder einmal nach unten und hält aktuell etwas über 21.000 Dollar. Manche Experten warnen nun vor einem Crash noch in diesem Monat.

Philipp Sandner, von der Frankfurt School of Finance, sagte in einem Interview mit dem Handelsblatt, dass es aktuell gute Gründe gäbe, nicht zu investieren. Die derzeit vorherrschende Gemengelage mache die digitalen Währungen anfällig für Kurseinbrüche. Ein Absturz noch in diesem Monat ist daher nicht auszuschließen.

Toxisches Umfeld

Inflationsängste, Sorge um die steigenden Zinsen, die hohen Stromkosten und finanzielle Probleme einzelner Kryptoplattformen bilden kein gutes Klima, um sich bei Bitcoin und Co. zu engagieren. Dieser Mix kann schnell toxisch werden, wenn es in den USA zu einer Überregulierung von Kryptowährungen kommen sollte.

Das zweite Quartal dieses Jahres brachte für zahlreiche Großunternehmen in der Mining-Branche Schwierigkeiten. Die hohen Energiekosten sorgten dafür, dass sie ins Minus rutschten. Kein Wunder also, dass viele von ihnen alle geschürften Bitcoins sofort auf den Markt werfen, um ihre Kosten decken zu können. Doch dies führt auch zu einem Überangebot, das den Preis drückt.

Russischer Arzt schürft Krypto auf COVID-19-Station”; SBI Crypto stoppt Mining in Russland

Einem russischen Facharzt drohen bis zu zwei Jahre Haft, nachdem die Behörden ihn dabei erwischt haben, wie er in einer Einrichtung zur Behandlung von Coronavirus-Patienten illegales Mining betrieben haben soll.

Der Spezialist war für die Informationssicherheit in einem staatlichen Krankenhaus in Gorno-Altaisk, einer Stadt in der Republik Altai in Südsibirien, zuständig.

RBC berichtete, dass der Mann im Februar 2021 mit dem Mining von nicht näher bezeichneten Token begann und es schaffte, seine eigenen Mining-Anlagen mit dem Server des Krankenhauses zu verbinden. Nachdem der Bedarf an Beatmungsgeräten und anderen Geräten dieser Art in der Stadt allmählich zurückging, stand der genutzte Raum offenbar leer – und das hat der Spezialist offenbar ausgenutzt.

Das Innenministerium der Republik tat sich schließlich mit dem Geheimdienst des Landes, dem FSB, zusammen. Gemeinsam führten sie eine Razzia im Krankenhaus und eine Durchsuchung des Wohnorts des Verdächtigen durch.

Die Ermittler behaupteten, sie hätten festgestellt, dass der Spezialist den Strom des Krankenhauses “seit etwa einem Jahr illegal genutzt” und “materielle Schäden” in Höhe von rund 6.800 USD verursacht habe.

Hacker rauben Bitcoin Bankomaten aus

Herkömmliche Bankomaten sind immer wieder Ziel von Angriffen. Bitcoin-Bankomaten galten zumindest bisher als sicher. Schließlich verwahren diese keine physischen Währungen. Doch weit gefehlt, auch Bitcoin-Bankomaten kann man knacken.

Das bewiesen vor kurzem Hacker. Sie nutzten eine bisher unbekannte Sicherheitslücke in den Bitcoin Bankomaten von General Bytes. Diese tauchen in immer mehr Städten auf, um den Kauf und Verkauf von verschiedenen Kryptoassets zu ermöglichen und zu vereinfachen. Der Wert der bei dem Raum entwendeten Kryptowährungen ist bisher noch nicht bekannt geworden.

Das Geld der Kunden ist verschwunden

Wer sich mit der Blockchain-Technologie nicht auskennt, greift gerne zu einem Bitcoin-Bankomat. Dieser wickelt die Transaktion im Hintergrund ab. Doch auch diese Geräte bergen offenbar Risiken, wie nun festgestellt wurde. Hacker nutzten diese aus, um Geld von Kunden zu stehlen.

Die Bitcoin-Bankomaten von General Bytes erlauben den Handel mit mehr als 40 verschiedenen Kryptowährungen. Ein sogenannter Crypto Application Server verwaltet die Transaktionen. Doch dieser wies eine Sicherheitslücke auf. So konnten die Hacker einen neuen Administrator-Account auf dem Server anlegen.

Coinbase-Boss: Ein auf Transaktionsgebühren basierendes Einkommensmodell wird langfristig nicht funktionieren

Der Krypto-Börsengigant Coinbase will seine Abhängigkeit von Transaktionsgebühren als Haupteinnahmequelle aufgeben – und ist besorgt, dass die Gebühren, die Händler beim Tausch von Token zahlen, keine nachhaltige Form des Einkommens darstellen.

In einem Interview mit CNBC sagte der CEO des Unternehmens, Brian Armstrong:

“Wir stellen fest, dass die Handelsgebühren […] auch in 10 Jahren noch einen großen Teil unseres Geschäfts ausmachen werden. Auch in 20 Jahren noch. Aber ich würde gerne dahin kommen, dass mehr als 50 % unserer Einnahmen aus Abonnements und Dienstleistungen stammen.

Mit “Abonnements und Dienstleistungen” bezog sich Armstrong auf kostenpflichtige Coinbase-Dienste, Premium-Mitgliedschaftspakete, Einsätze, Prämienprogramme und dergleichen.

Wie die jüngsten Finanzergebnisse gezeigt haben, erzielen Börsen wie Coinbase atemberaubende Gewinne, wenn die Kryptopreise steigen, aber es wird schwierig, wenn die Preise stagnieren und das Handelsvolumen sinkt.

Krypto-Derivate-Industrie “erwartet” strenge Regulierung, Bitcoin-Preis kehrt auf 65.000 USD zurück – Bericht

Mehr als die Hälfte der Vertreter der globalen Krypto-Derivateindustrie sagen, dass sie ein strengeres Vorgehen der weltweiten Regulierungsbehörden als Folge der jüngsten Preisrückgänge bei Kryptoassets erwarten – aber eine entscheidende Mehrheit der befragten Experten argumentiert, dass Bitcoin (BTC) wieder das Niveau von über 65.000 USD erreichen wird, so ein Bericht des Marktforschungsanbieters Acuiti.

Der Crypto Derivatives Management Insight Report des Unternehmens für das dritte Quartal 2022 umfasst eine Analyse der Auswirkungen der jüngsten Krypto-Preisrückgänge sowie die Ansichten der Branche zur Regulierung und deren Auswirkungen auf die Marktstruktur, so Acuiti.

Die Studie basiert auf den Ansichten des Acuiti Crypto Derivatives Expert Network, einer globalen Gruppe von Führungskräften aus Hedgefonds, Banken, Brokern, Prop-Tradern, Vermögensverwaltern und Börsen. Die Umfrage wurde zwischen dem 30. Juni und dem 19. Juli durchgeführt.

Aus dem Bericht geht hervor, dass etwa 59 % des Netzwerks mit einer strengeren Regulierung rechnen, die mittel- bis langfristig die wichtigste Auswirkung des diesjährigen Preisverfalls auf dem Kryptomarkt sein wird.

 

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