Die Schufa ist für Deutschlands Verbraucher von entscheidender Bedeutung

Georg Steiner
| 2 min read

Ihr Name ist bekannt und gefürchtet. Die Schufa (kurz für Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) kann mit ihren Auskünften Kredite ermöglichen oder verhindern. Doch wie funktioniert das?

Schufa

Die Auskunftei aus Deutschland spielt längst eine wichtige Rolle bei der Beurteilung der Kreditwürdigkeit. Dies gilt nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für Unternehmen. Banken nutzen die Schufa ebenso wie Vermieter und all jene Unternehmen, die wissen möchten, wie es um die Kreditwürdigkeit ihrer Kunden bestellt ist.

Das gesamte Finanzleben in einer Datei


Um diese Auskünfte bereitstellen zu können, sammelt die Schufa Daten und das ausführlich. Dabei geht es um jegliche finanzielle Transaktion und den Umgang damit. Egal ob es sich dabei um Ratenzahlungen, Kreditverträge, Girokonten oder gar Mobilfunkverträge handelt, die Schufa registriert genau, wie man mit seinen finanziellen Verpflichtungen umgeht.

Wer bezahlt immer pünktlich, wer bezahlt verspätet oder gar nicht? Diese Informationen fließen in die Schufa-Bewertung mit ein und ergeben einen Score. Darauf können die Mitglieder der Schufa ablesen, wie wahrscheinlich es ist, dass ihr Kunde seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen wird. Je höher der Schufa-Score ist, desto besser wird seine Bonität eingestuft.

Es reicht also nicht aus, sich nur um seine Investitionen zu kümmern, sondern auch um seine Schulden. Schließlich können zukünftige Finanzierungen davon betroffen sein. Wer in neue Kryptowährungen, wie Bitcoin Minetrix, investieren möchte und auf eine Fremdfinanzierung angewiesen ist, benötigt eine entsprechende Bonität.

Die Bonitätsprüfung reduziert das Ausfallrisiko

Wer auf diese Daten zurückgreift, möchte sein Ausfallrisiko minimieren. So können Unternehmen bereits frühzeitig erkennen, ob es sich bei ihrem neuen Kunden möglicherweise um einen Problemfall handelt. Die Schufa trifft also selbst keine Entscheidungen, sondern liefern ihren Mitgliedern lediglich jene Informationen, die sie benötigen, um zu wissen, wie sie weiter vorgehen sollen.

Die Daten für die Schufa kommen aus den unterschiedlichsten Quellen. Dazu zählen beispielsweise Banken und der Versandhandel ebenso wie Telekommunikationsunternehmen und alle anderen Branchen, die finanzielle Transaktionen mit ihren Kunden abwickeln. Die Schufa sammelt und speichern diese Informationen und erstellt daraus ein Profil.

Kredite, Miet- und Telefonverträge sind betroffen


So erhält am Ende jede Person oder jedes Unternehmen eine Bonitätsbewertung. Diese stellt die Schufa ihren Mitgliedern für deren tägliche Arbeit zur Verfügung. Dabei handelt es sich um Banken und Versicherungen, genau wie Vermietern und Telekomunternehmen. Diese legen sich auf Basis dieser Daten fest, ob ein Kredit gewährt, ein Telekom-Vertrag abgeschlossen oder ein Mietvertrag aufgesetzt wird.

Die gesammelten Daten unterliegen dem Datenschutz. Wer wissen möchte, welche Daten die Schufa über ihn gespeichert hat, hat in Deutschland das gesetzliche Recht, diese einmal pro Jahr abzufragen.

Wer über einen positiven Schufa-Score verfügt, erhält leicht Zugang zu Krediten oder Mietverträgen. Daher empfiehlt die Schufa Privatpersonen und Unternehmen immer ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen, denn das wirkt sich auf das Leben jedes einzelnen positiv aus.