Die Generation Z sorgt finanziell nicht vor, sondern hofft auf Erbschaften

Georg Steiner
| 2 min read

Eine neue Umfrage in Österreich sorgt für Aufsehen. Diese will herausgefunden haben, dass kaum jemand in der Generation Z (Alter zwischen 17 und 26 Jahren) finanziell vorsorgt. Die meisten verlassen sich auf das Erbe ihrer Eltern.

Generation Z feiert

Für viele von ihnen ist das Alter und damit die Rente noch weit entfernt. Daher hat die Altersvorsorge für die Generation Z noch kaum eine Bedeutung. Lediglich jeder Fünfte sorgt finanziell vor. Das geht aus einer Umfrage der Uniqa Versicherung in Österreich hervor. Die Studie zeigt, dass dieses Thema bei den jungen Menschen noch nicht angekommen ist.

Keine Zeit und kein Geld


Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Viele Mitglieder der Generation Z gaben an, entweder keine Zeit oder kein Geld für die finanzielle Vorsorge zu haben. Die meisten Befragten der Studie verlassen sich lieber darauf, dass sie später ohnehin das Vermögen ihrer Eltern erben werden. Daneben hoffen sie darauf, später im Job gut zu verdienen.

Dabei übersehen viele, dass gerade der Effekt des Zinseszins über einen langen Zeitraum hinweg, enorme Auswirkungen auf die Vermögensbildung haben kann. Wer seine Rücklagen diversifiziert, also das Risiko streut, hat darüber hinaus die Sicherheit, mögliche Verluste, durch Vermögenszuwächse in anderen Anlageklasse abzufangen. Längst sind auch Kryptowährungen Bestandteil zahlreicher Rücklagen geworden. Schließlich können Investoren hier nicht nur auf bewährte Kryptos, sondern auch auf neue Coins, wie Bitcoin on BSC, zurückgreifen, um ihre Investitionen breit zu streuen.

Nie zuvor gab es so viel finanzielle Unterstützung der Familie

Was auf den ersten Blick als selbstgefällig erscheint, hat durchaus seine Gründe. Immerhin konnte noch keine Generation zuvor, schon in jungen Jahren auf so viel finanzielle Unterstützung der Eltern und Großeltern zurückgreifen, wie die Generation Z. Das sind immerhin 25 Prozent bei den Eltern und 22 Prozent bei den Großeltern.

Offenbar hat sich diese Generation bereits daran gewöhnt, eine finanzielle Rückfalls-Ebene in der Familie zu haben. Kein Wunder also, dass viele Mitglieder der Generation Z ihre eigene Altersvorsorge als Aufgabe der ganzen Familie betrachten. Das ist laut der Studie immerhin ein Drittel der Befragten, auch hier liegt der Anteil deutlich höher als in den Generationen davor. Sie nehmen also ihre Eltern in die Pflicht, auch im Erwachsenenleben für sie zu sorgen.

Finanzbildung ermöglicht Selbstbestimmung


Experten halten es daher für wichtig, die finanzielle Bildung bei jungen Menschen voranzutreiben. Sie sollten möglichst früh erkennen, wie wichtig es ist, selbst kleine Beträge pro Monat zurückzulegen. Wer auf lange Sicht investiert, profitiert, doch das muss erst bei vielen Mitgliedern der Generation Z ankommen.

Der Schlüssel, um Themen wie Rentenlücken oder die Altersarmut bei Frauen, erfolgreich zu vermitteln, ist für Experten die Finanzbildung. Sie ermöglicht ein selbstbestimmtes finanzielles Leben. Hier klafft weiterhin eine große Lücke. Zwar halten mehr als 70 Prozent der Befragten die finanzielle Vorsorge für wichtig, doch nur wenige kümmern sich tatsächlich darum.

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