Die EU sieht Deutschland in die Rezession rutschen

Georg Steiner
| 2 min read

Nach den deutschen Wirtschaftsforschern sieht jetzt auch die EU keine guten Aussichten für Deutschlands Wirtschaft. Sie erwartet für 2023 eine Rezession.

Prognose Wirtschaft Rezession Deutschland

Schon einmal galt Deutschland als „der kranke Mann Europas“. Damals holte ein ambitioniertes Wirtschaftsprogramm der Regierung Schröder das Land aus der Krise, jetzt scheint Deutschland neuerlich zum wirtschaftlichen Problemkind Europas zu werden.

Die Konsumenten bleiben abwartend

Die Europäische Kommission hat die Wachstumsprognose deutlich korrigiert. Deutschland, als größte Volkswirtschaft der Eurozone, dürfte endgültig in eine Rezession rutschen. Demnach erwartet man in Brüssel für die Eurozone ein Wirtschaftswachstum von 0,8 Prozent, für Deutschland hingegen ein Schrumpfen der Wirtschaft von 0,4 Prozent.

Verantwortlich für die schlechte Lage sind nach Ansicht der Brüsseler Experten die steigenden Zinsen, die hohe Inflation und die Folgen des Krieges in der Ukraine. All das zusammen bremse das Wachstum stärker als erwartet. Die sinkenden Kosten für Energie und die nach wie vor hohe Beschäftigungsrate konnten bisher nichts daran ändern, denn die Konsumenten halten sich weiterhin bei ihren Ausgaben zurück.

Deutschland leide besonders unter den Energiekosten und dem weltweit schwachen Umfeld. Hier hat die schwache Konjunktur in China besonders starke Auswirkungen gezeigt. Doch gleichzeitig verweist die EU-Kommission darauf, dass Deutschlands Wirtschaft als stark gilt, mit der besonderen Fähigkeit, sich rasch wieder zu erholen.

Das gilt sinngemäß auch für das Kryptoverse. Aktuelle scheuen die Anleger das Risiko, kein Wunder also, dass Bitcoin und Co. wieder Kursrückgänge verzeichnen müssen. Derzeit befindet sich Bitcoin auf dem niedrigsten Stand seit Juni dieses Jahres. Doch neue Coins, wie Bitcoin on BSC, versuchen das Interesse von Investoren für sich zu gewinnen, um so den Markt zu beleben.

Deutlicher Rückgang der Inflation 2024?

Positive Signale sendet zumindest derzeit die Inflation im Euroraum. Sie soll sich im Jahresdurchschnitt auf 5,6 Prozent abkühlen und 2024 auf 2,9 Prozent sinken. Die Zinserhöhungen der EZB bremsen die Konjunktur. Jetzt gilt es nach Ansicht von Brüssel weiterhin sicher auf dem schmalen Grat zwischen der Stimulation von Investitionen und einer konsequenten Geldpolitik zu wandeln.

Nächstes Jahr soll alles besser werden. Dann soll das Wirtschaftswachstum im Euroraum auf 1,3 Prozent steigen und Deutschland wieder aus der Rezession heraustreten. Hierzulande wird für das nächste Jahr ein Wachstum von 1,1 Prozent erwartet. Angesichts dieser Prognosen steigt die Spannung, wie die EZB jetzt weiter vorgeht.

Am Donnerstag steht die nächste Entscheidung hinsichtlich der Leitzinsen an. Experten gehen derzeit eher davon aus, dass die EZB möglicherweise eine Pause einlegt und den Zinssatz so belässt, wie er ist.

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