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Deutschlands Wirtschaft erholt sich

Georg Steiner
| 1 minuten Lesezeit

Während sich der globale Handel aus der Krise arbeitet, freut sich Deutschlands Wirtschaft über mehr Investitionen. Die Kaufkraft im Land steigt ebenso wie die Exporte.

Wirtschaftsaufschwung

Das sind gute Nachrichten, nach langen Jahren der Krise. Laut dem ifo Institut erholt sich Deutschlands Wirtschaft schneller als erwartet. Das zeigt sich anhand der letzten Prognose für das Wirtschaftswachstum 2024. Dieses wurde von dem Institut soeben von 0,2 Prozent auf 0,4 Prozent hinaufgesetzt. Bei der Präsentation sprach der ifo-Konjunkturchef von „neuer Hoffnung“.

Die privaten Haushalte kaufen wieder ein


Das liege vorwiegend an der gestiegenen Kaufkraft der privaten Haushalte. Doch auch der Handel und die Industrieproduktion dürften sich in der zweiten Hälfte des Jahres weiter erholen. Dafür verantwortlich sei auch die Lockerung der Geldpolitik. Dies unterstütze Investitionen.

Das ifo Institut zeigt sich in diesem Zusammenhang positiv gestimmt und rechnet mit zwei weiteren Zinssenkungen durch die Europäische Zentralbank, noch in diesem Jahr. Für 2025 sollen die Aussichten dann weiter ansteigen. Da rechnen die Wirtschaftsforscher mit einem Wachstum von 1,5 Prozent.

Die Inflation sinkt deutlich unter 2 Prozent

Auch beim Thema Inflation gibt sich das ifo-Institut optimistisch. Diese soll noch 2024 auf 1,7 Prozent sinken. Dies wird allerdings zulasten der Arbeitslosen gehen. Diese solle von 2,6 Millionen leicht auf 2,7 Millionen ansteigen. Erst 2025 wird das Niveau von 2,6 Millionen Arbeitslosen wieder erreicht werden. Gleichzeitig soll allerdings die Zahl der Erwerbstätigen wieder leicht ansteigen.

Wirft man laut ifo-Institut einen Blick auf den Staatshaushalt, dann sollen dort die Staatsdefizite deutlich sinken. Verantwortlich dafür sei die Schuldenbremse. Sie drückt das jährliche Defizit von 99 Milliarden auf 73 Milliarden für 2024 und auf nur noch 54 Milliarden im Jahr 2025. Die Leistungsbilanz hingegen steigt wieder, und zwar von 258 Milliarden auf 312 Milliarden für dieses Jahr. Damit wird Deutschland seinen Ruf als Exportweltmeister wieder gerecht.

Der Exportweltmeister feiert ein Comeback


Dies geschieht jedoch auf Kosten anderer Länder, schließlich liegt der Überschuss deutlich über der Schwelle von sechs Prozent des heimischen Bruttoinlandsproduktes. Das sind grundsätzlich gute Nachrichten für Wirtschaft und Kryptobranche. Diese benötigt schließlich ein gutes wirtschaftliches Umfeld, um Investoren für neue Coins wie 99 Bitcoins zu interessieren.