Deutscher Prozess enthüllt Londoner Penthouse von OneCoin Cryptoqueen für 18,2 Millionen USD

Abbots House in Kensington. Source: A screenshot, Google

Da der deutsche Anwalt von Ruja Ignatova, der Schöpferin des berüchtigten OneCoin-Ponzi-Schemas, in Deutschland wegen Geldwäsche angeklagt ist, hat das Gerichtsverfahren etwas Licht auf ihr Vermögen geworfen, darunter den Kauf eines luxuriösen Londoner Penthouses.

Bevor sie 2017 von der Bildfläche verschwand, nutzte die sogenannte "Cryptoqueen" die Erlöse aus dem Betrug, um einen verschwenderischen Lebensstil zu finanzieren, zu dem auch ein 650 Quadratmeter großes Penthouse im wohlhabenden Londoner Stadtteil Kensington gehörte. Nach Angaben der BBC wird der Wert der Immobilie auf rund 13,5 Mio. GBP (18,2 Mio. USD) geschätzt.

Rujas deutscher Anwalt, Martin Breidenbach, steht zusammen mit zwei weiteren Personen in Münster vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, Geldwäsche betrieben zu haben, indem er den Transfer von 20 Mio. EUR (23,2 Mio. USD) an eine Londoner Anwaltskanzlei ermöglichte. Die Gelder wurden für den Kauf der Luxuswohnung verwendet.

Das Penthouse mit vier Schlafzimmern, das sich in einem Gebäude mit Swimmingpool befindet, war mit wertvoller Kunst gefüllt, darunter ein Andy-Warhol-Gemälde, das in einem Schrank verstaut war, sagte Jamie Bartlett vom Podcast The Missing Cryptoqueen.

Das hat mir das Herz gebrochen, weil ich auf der Kunsthochschule war", wurde er zitiert.

In der Eigentumsurkunde ist Abbots House Penthouse Limited als Eigentümerin der Immobilie aufgeführt. Die anonyme Firma auf Guernsey ermöglichte es Ruja, die Wohnung zu kaufen, ohne dass ihr Name in der Urkunde oder in öffentlichen Aufzeichnungen auf der Kanalinsel auftauchte.

Im Rahmen des Betrugs wurden Anlegern weltweit garantierte Renditen von bis zu 300 % versprochen, wenn sie Bitcoin (BTC) oder US-Dollar bei einem in Nevada ansässigen Unternehmen investierten. Die gefälschte Kryptowährung wurde von den in Bulgarien ansässigen Offshore-Unternehmen OneCoin Ltd und OneLife Network Ltd eingerichtet, die in Dubai bzw. Belize registriert waren. Die Schätzungen der durch das internationale Schneeballsystem verursachten Verluste variieren, aber die US-Staatsanwaltschaft behauptet, dass OneCoin Anleger in der ganzen Welt um 4 Mrd. USD betrügen könnte.

Ende 2020 wurde berichtet, dass die britische Starschauspielerin Kate Winslet zur Besetzung von Fake! gehört, einem in Entwicklung befindlichen Kinofilm, der die Geschichte von OneCoin nacherzählen soll.
 

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