Das Phänomen Boom and Bust Zyklus prägt die Wirtschaft

Georg Steiner
| 2 min read

Die meisten Branchen in der Wirtschaft unterliegen einem Zyklus, der ihren Erfolg, bzw. Misserfolg definiert. Diesen nennt man Boom and Bust Zyklus. Er ist gekennzeichnet von starkem Wachstum (Boom) und dem zumeist darauffolgenden Rückgang, bzw. Zusammenbuch (Bust).

Wirtschaftsaufschwung

Der Ablauf gestaltet sich dabei jedes Mal ähnlich. Zunächst beginnt die Boom-Phase, in der die Wirtschaft ein starkes Wachstum und das über einen langen Zeitraum hinweg erlebt. Dafür sind verschiedene Faktoren ausschlaggebend.

Der Boom

Dies könnte das Aufkommen einer neuen Technologie sein, oder durch niedrige Zinsen, eine steigende Nachfrage, bzw. besonders optimistische Erwartungen angetrieben werden. Die Boom-Phase führt dazu, dass die Unternehmen stark expandieren. So entstehen zahlreiche neue Arbeitsplätze und der Preis für die jeweiligen Aktien zieht an. In dieser Phase stürzt sich alles auf den neuen Hype und befeuert diesen damit noch weiter. Letztes Beispiel für diese Entwicklung war die Veröffentlichung von ChatGPT, die das Thema Künstliche Intelligenz weltweit.

Der Hype erreicht seinen Höhepunkt

Wenn die Märkte sich vollständig auf die neu entdeckten Möglichkeiten stürzen, erreichen sie nach einiger Zeit ihren Höhepunkt. Das führt zumeist zu einem Übermaß an Spekulation und zur Überhitzung. Zu diesem Zeitpunkt entstehen Überproduktionen, die vom Markt nicht mehr aufgenommen werden. Damit ist der nächste Schritt unweigerlich vorgezeichnet.

Die Blase platzt

Wie bei jeder anderen Blase auch platzt diese irgendwann unter zu viel Druck. Danach kommt es zu einer wirtschaftlichen Abkühlungsphase. Auslöser für die Bust-Phase sind beispielsweise die Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durch starke Anhebungen der Leitzinsen, eine Überproduktion oder Bankenpleiten. Wenn Unternehmen beginnen, Verluste zu schreiben oder nicht mehr in der Lage sind, ihre Verbindlichkeiten zu bedienen, kann es zu einer Kettenreaktion kommen. Aktienkurse fallen ebenso wie die Zahl der Arbeitsplätze wie Dominosteine.

Rezession oder Depression

Je nach Ausmaß dieser Bust-Phase kann es im schlimmsten Fall sogar zu einer wirtschaftlichen Rezession oder Depression kommen. Diese sind durch schwere wirtschaftliche Verwerfungen gekennzeichnet, die zumeist auch Auswirkungen auf das politische und gesellschaftliche Leben eines Landes haben.

Ein neuer Anlauf beginnt

Doch diese Reinigungsphase aktiviert die Heilungskräfte eines Marktes, der nach dem Gewitter beginnt, sich neu zu formieren. Sind die strukturellen Probleme erst behoben, kann eine wirtschaftliche Erholung beginnen. Danach beginnt die Nachfrage nach Produkten wieder zu steigen und ein neuer Zyklus beginnt.

Kryptowährungen können dabei mithelfen, die wirtschaftlichen Risiken abzufangen. Bei einer entsprechenden Risikostreuung sind sie fixer Bestandteil des Portfolios. Sie lassen sich ebenfalls breit streuen, schließlich existieren am Markt auch zahlreiche neue Coins wie yPredict.ai und noch viele andere mehr.  

Dieser Boom and Bust Zyklus wiederholt sich immer wieder. Kritiker werfen allerdings Politik und Notenbanken vor, die Wellenbewegung künstlich zu verstärkten. Als Auslöser wird dabei gerne die Zinspolitik genannt. Wenn, wie im Fall der lange anhaltenden Nullzinspolitik der EZB, die Zinsen künstlich niedrig gehalten werden, unterstützt dies nicht nur die Politik, sondern auch Unternehmen, die unter seriösen Marktbedingungen keine Chance zu überleben hätten. Deren Zusammenbruch kann in einer Bust-Phase dramatische Auswirkungen auf den Rest der Wirtschaft zeigen.

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