23 Mär 2022 · 2 min read

Dadvan Yousuf: Vom irakischen Flüchtling zum Krypto-Milliardär

Die Geschichte von Dadvan Yousuf bewegt die Schweiz. Der erst 21-jährige Iraker gilt als erste Krypto-Milliardär der Schweiz. Als Kind mit seinen Eltern aus dem Irak geflüchtet, soll er bereits vor Jahren Bitcoin gekauft haben und sagenhaft reich geworden sein. Doch seine Geschichte stand zuletzt verstärkt in der Kritik. Nun hat Yousuf reagiert.

Der irakische Kurde kommt als Flüchtlingskind im Alter von drei Jahren in die Schweiz. Er wächst in einer Sozialwohnung in Ipsach im Schweizer Kanton Bern auf. Auf der Suche nach einer Möglichkeit zu Geld zu kommen, stößt der mittlerweile Elfjährige im Internet auf die damals in einer breiten Öffentlichkeit noch unbekannte Kryptowährung Bitcoin

Spielsachen verkauft und Bitcoin gekauft

Er beschließt seine Spielsachen zu verkaufen und übergibt den Reinerlös seinem Vater. Der erlaubt ihm, mit seiner Kreditkarte seine ersten Bitcoins im Wert von 300 Franken zu kaufen. Ein Jahr später sind aus den 300 Franken bereits 11.000 geworden.

Yousuf erkennt das Potenzial von Bitcoin und beginnt weiter zu kaufen. Neben seiner Lehre arbeitet er daran, weiter zu investieren. Das notwendige Wissen bringt er sich selbst bei. Dazu programmiert er einen eigenen Algorithmus, der ihm den Handel erleichtert.

Mit Ethereum zum Milliardär

2016 investiert er 150.000 Franken in Ethereum, 2020 legt er seine Eltern erstmals offen, dass er mit Kryptowährungen reich geworden ist. Kurzerhand bezahlt er die Sozialhilfe der letzten Jahre zurück und mietet ein Haus für seine Familie. Sein Ziel, aus eigener Kraft, der Armut zu entfliehen, ist geschafft. Doch Yousuf will mehr. Laut eigenen Angaben gehörten ihm zu Beginn des Jahres bereits 416.000 Coins von Ethereum. 

Damit wäre er nach heutigem Wert jedenfalls Dollar- oder Franken-Milliardär. Das Ende der Fahnenstange ist jedoch noch nicht erreicht. Yousuf ist bereits seit 2018 in NFT investiert, hat eine eigene Kryptowährung auf den Weg gebracht, sowie eine Stiftung gegründet.

Erste Zweifel kommen auf

Angesichts dieser spektakulären Story ist es kein Wunder, dass der 21-Jährige von allen Medien gefeiert wurde. Doch seine Geschichte bekam zuletzt einige Risse. Journalisten prüften die Details nach und stellten Ungereimtheiten fest

In einem Interview mit der Schweizer Zeitung Blick versucht Yousuf nun die Kritik auszuräumen. Er verweist auf seine Unerfahrenheit mit Medien und gibt an, Interviews nicht genau gegengelesen zu haben. In zahlreichen Kritikpunkten steht Aussage gegen Aussage, eine Verifizierung ist so nur schwer möglich. Belege für ein Fehlverhalten des jungen Krypto-Milliardärs gibt es derzeit jedoch nicht.

Die schillernde Persönlichkeit von Dadvan Yousuf wird die Öffentlichkeit zweifellos auch weiterhin beschäftigen. Das ICO seiner Kryptowährung ist laut eigenen Angaben jedenfalls beendet. Ende dieses Monats soll sie auf Handelsplattformen zu finden sein. 

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