Chinas Polizei verhaftet Krypto-Bande, Bitcoin Pate in Brasilien vor Prozess

Georg Steiner
| 2 min read

Die Behörden sind weiterhin weltweit Krypto-Betrügern auf der Spur. In China hat die Polizei eine Bande verhaftet, die umgerechnet 1,7 Milliarden Euro in Kryptos gewaschen haben soll, in Brasilien sieht sich ein Bitcoin-Pate schwerwiegenden Vorwürfen ausgesetzt.

Geldwäsche

In China gehen die Behörden schon seit einiger Zeit hart gegen Kryptowährungen vor. Doch das hat eine Gruppe von insgesamt 63 Personen nicht davon abgehalten, 12 Milliarden Yuan mithilfe von Kryptowährungen zu waschen. 

Tether diente als Mittel zum Zweck 

Seit Mai 2021 sollen die Verhafteten illegale Gewinne aus Betrug, Glücksspiel und einem Pyramidensystem über die Kryptowährung Tether gewaschen haben. Danach soll die ungeheure Summe wieder in Yuan gewechselt worden sein.

Tether ist schließlich ein Stablecoin, der an den US-Dollar gebunden ist. Daher eignete er sich ideal für diesen Zweck. Um ihr Ziel zu erreichen, nutzen die Verhafteten ein ausgeklügeltes System.

Provisionen bezahlt

Sie rekrutierten zunächst über den in China gesperrten Nachrichtendienst Telegram zahlreiche Personen im ganzen Land. Diese wurden angewiesen, Krypto-Konten zu eröffnen, um so bei der Geldwäsche zu helfen. Abhängig davon, wie viel Geld sie legalisieren konnten, kassierten sie eine Provision für ihre Dienste.

Doch von den vermuteten 12 Milliarden Yuan konnten die Behörden bisher lediglich 130 Millionen sicherstellen. Der Fall beweist, dass es in China, trotz aller Anstrengungen der Behörden, immer noch zahlreiche Krypto-Aktivitäten gibt.

Zur Rückkehr überredet

Zumeist wenden sich die Chinesen an Kryptobörsen in Übersee, um ihre Transaktionen abzuwickeln. Der Fall flog auf, als auf dem Konto eines Verdächtigen ein monatliches Transaktionsvolumen von 10 Millionen Yuan sichtbar wurde. Zwei Verdächtige sind nach Bangkok geflohen, konnten aber von den Behörden laut eigenen Angaben “überredet werden” zurückzukehren.

Bei dem Fall handelt es sich um keinen Einzelfall, allein letztes Jahr verhafteten die Behörden in China 1.100 Personen, die verdächtigt wurden, illegal mit Kryptowährungen Geld gewaschen zu haben.

Der Bitcoin-Pharao regierte mit eisener Faust 

In Brasilien ist es der Polizei hingegen gelungen, stichhaltige Beweise gegen den sogenannten Bitcoin-Pharao vorzulegen. Dieser lokale Mafia-Pate setzte sein Monopol mit allen Mitteln durch und heuerte sogar Killer an, um unliebsame Konkurrenten aus dem Weg zu räumen.

Schon vor mehr als einem Jahr verhaftet, wird es jetzt für den Paten eng. Heimlich aufgenommene Gespräche belegen die Richtigkeit der Vorwürfe. Der Bitcoin-Pharao soll nicht nur enorme Summen bewegt, sondern auch tausende Personen betrogen haben. 

Die Organisation, die der Bitcoin-Pharao im Hintergrund aufgebaut hat, dürfte gewaltig sein. Sie umfasst angeblich professionelle Killer, Waffen und Spione. Ein eigener Geheimdienst dürfte dafür gesorgt haben, dass niemand den Geschäften gefährlich werden konnte. 

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