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China attackiert Deutschlands Roboterindustrie

Georg Steiner
| 1 minuten Lesezeit

Der Maschinen- und Anlagenbau zählt traditionell zu den Vorzeigeindustrien Deutschlands. Doch im Bereich Robotics droht das Land den Anschluss zu verlieren.

Ein Roboter

China holt dramatisch auf und befindet sich auf der Überholspur. Ähnliches musste Deutschland schon bei der Elektromobilität erfahren, wo China alles daran setzt, die Dominanz der deutschen Autoindustrie zu brechen. Das geht sogar so weit, dass China zukünftig innerhalb der EU produzieren will, und zwar in Ungarn.

Die heimischen Unternehmen verspüren harte Konkurrenz


Doch dabei wird es nicht bleiben; die deutsche Robotik-Industrie blickt sorgenvoll nach Asien. Dort entsteht eine Konkurrenz, die man in Deutschland bereits spürt. Die Umsatzprognose für 2024 wurde seitens der Industrie bereits halbiert, doch das könnte erst der Beginn eines heftigen Konkurrenzkampfes sein.

China befindet sich auf der Überholspur

Die Anbieter aus China haben bereits ein kräftiges Wachstum auf dem heimischen Markt hinter sich und drängen jetzt ins Ausland, um auch diese Märkte zu erobern. Noch vor zwei Jahren lag Deutschland in der Roboterdichte pro 10.000 Beschäftigten in der Industrie weltweit auf Platz 3, hinter Südkorea und Singapur.

Doch mittlerweile dürfte sich China gleichauf mit Deutschland befinden. Vor zwei Jahren lag man in dieser Statistik noch auf Platz 5. Schon damals wurde jeder 2. Industrieroboter weltweit in China in Betrieb genommen, doch das Land will mehr.

Zu viel Bürokratie und hohe Auflagen bremsen


Die Regierung möchte die Industrie verstärkt automatisieren und versucht, ihre Industrie auch im Ausland in den Märkten zu platzieren. Im Gegensatz dazu klagt die Branche in Deutschland durch bürokratische Blockaden. Sie hat immerhin 67.000 Beschäftigte; 400 Firmen haben sich im Fachverband Robotik und Automation zusammengeschlossen.

Um gegen die Konkurrenz aus China bestehen zu können, fordern die Branchenvertreter daher weniger Auflagen und den Abbau von Bürokratie. Flexiblere Arbeitszeitmodelle könnten ebenfalls dabei helfen, wie eine bessere Nachwuchsförderung und die Rekrutierung von Fachkräften außerhalb der EU.

Ähnliche Klagen hört man aus vielen verschiedenen Industriezweigen, darunter auch jener, die an Künstlicher Intelligenz arbeiten. Diese breitet sich immer stärker aus, das gilt auch für neue Coins im Kryptoverse, wie Wiener AI. Die EU tendiert traditionell zur Überregulierung und riskiert damit, Innovationen abzuwürgen. China hingegen will seinen Aufstieg zur weltweiten Wirtschaftsmacht fortsetzen und beseitigt Hürden, wenn sie auftauchen.