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ChatGPT bekommt Probleme mit der Musikindustrie

Georg Steiner
| 2 minuten Lesezeit

Dass sich die Geschichte immer wieder wiederholt, beweist aktuell die Musikindustrie. Die größte Plattenfirma der Welt hat Streaming-Dienste wie Spotify aufgefordert, die Nutzung ihrer Songs durch Künstliche Intelligenz zu verhindern.

Mädchen mit Kopfhörer

Wer gerne alte Schallplatten aus den 1980er Jahren auf Flohmärkten kauft, stolpert manchmal auf Beilagen, die dazu auffordern, die Musik nicht auf Musikkassetten zu überspielen. Diese „Raubkopien“ würden der Musikindustrie und den Künstlern schaden. Der Slogan damals lautete „Home Taping Is Killing Music“

Die KI komponiert anhand von Vorlagen

Jahrzehnte später erlebte der Krieg gegen die Kopien unter dem neuen Slogan „MP3 Is Killing Music“ eine Neuauflage. Die Erfindung von MP3s machte die Vervielfältigung so einfach wie unkontrollierbar. Am Ende dieser jahrelangen Auseinandersetzung sorgte das Geschäftsmodell von Spotify dafür, dass Industrie, Künstler und Streaming-Dienste Geld mit Musik verdienen. Die physischen Datenträger verlieren dabei jedoch immer mehr an Bedeutung.

Doch kaum schien die Gefahr für die Musikindustrie abgewandt, taucht jetzt ein neuer „Endgegner“ auf. Künstliche Intelligenz (KI) wie jene von ChatGPT kann nämlich auch komponieren. Dabei nimmt sich die KI reale Künstler zum Vorbild und bastelt nach deren Stil neue Songs. Doch das gefällt nicht nur Nick Cave nicht. Der australische Rockstar hält gar nichts von dem „Bullshit“.

Spotify Smartphone

Die Musikindustrie sieht jedoch neuerlich ihre finanziellen Felle davonschwimmen und forderte laut der Financial Times die Streaming-Dienste schriftlich auf, etwas dagegen zu unternehmen. Immerhin handle es sich ihrer Meinung nach um eine unerlaubte Nutzung von urheberrechtlich geschütztem Material.

Längst tauchen solche generierten Songs bei Spotify und Co. auf. Die Universal Music Group hält derzeit einen weltweiten Marktanteil von rund 30 Prozent. Unter diesem Dach versammeln sich Stars wie Billie Eilish, Dua Lipa, und Eminem ebenso wie Helene Fischer, Rammstein und Taylor Swift. Kein Wunder also, dass der Konzern seine Rechte schützen möchte.

Urheberrechtsverletzung durch Künstliche Intelligenz?

Laut der Financial Times hat die Firma angekündigt, alle Maßnahmen zu ergreifen, um ihr Eigentum zu schützen. Entsprechend fordert die Universal Music Group die Löschung von KI-generierten Songs, die sich an die Werke ihrer Künstler anlehnen. Schließlich wurden zuvor weder Genehmigungen eingeholt noch Entschädigungen gezahlt.

Die Plattenfirma wertet das Training einer KI mit den Songs ihrer Künstler als Urheberrechtsverletzung und erwartet, dass die Streaming-Plattformen dies verhindern. Gut möglich, dass mit dieser Entwicklung der Kampf um die Rechte von Songs in eine neue Runde geht. Doch schon in der Vergangenheit konnten die Plattenfirmen technische Innovationen nicht aufhalten, am Ende fand sich jedoch immer eine Lösung.

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