Bitcoin Kurs Prognose – Wie wird BTC das Jahr 2022 abschließen?

Bitcoin Prognose Coverbild

Die vergangenen zwei Wochen waren für den Bitcoin besonders schwer. Innerhalb kürzester Zeit musste BTC erhebliche Rückschläge verbuchen. Auch zahlreiche Altcoins leiden unter den Folgen der FTX-Krise. Anleger sind entsprechend verunsichert, wie es um die Zukunft für die erste Kryptowährung steht. In diesem Artikel wagen wir uns an eine Aussicht, wie es in den nächsten Wochen mit dem BTC-Kurs weitergehen könnte.

Aussicht auf Besserung? So verlief der Bitcoin-Kurs in den vergangenen Wochen

Anleger, die sich derzeit den Bitcoin-Kurs ansehen, werden sich an den Preis-Crash im Frühjahr erinnern. Von März bis Mai waren steigende Inflationen und eine drohende Energiekrise der Grund für zahlreiche, hohe Abverkäufe. Aktuell macht die Krise rund um FTX dem Kryptomarkt zu schaffen. Zahlreiche Händler nehmen ihre Coins von den Börsen, oder verkaufen sie ganz. 

Im Oktober lief es für den Bitcoin noch relativ gut. Er bewegte sich relativ stabil um die 20.000 USD Marke herum. Kurze Ausrutscher konnte er schnell wieder korrigieren. Anleger und Krypto-Experten gingen zu dieser Zeit davon aus, dass der BTC einen Boden bilden könnte. Die Hoffnung auf Erholung und nach positiven Aussichten war gut. Auch andere Kryptowährungen begannen nach den Entwicklungen, wieder im Wert zu steigen. 

Bitcoin Kurs Prognose November 2022

Anfang November stieg der BTC Kurs dann wieder über 21.000 und knackte beinahe die 21.500 USD Marke. Am 8. November begann dann jedoch der Abstieg. Nachdem bekannt wurde, dass die FTX-Kryptobörse insolvent war und ihren Kunden keine Gelder mehr auszahlen konnte, reagierte der Markt mit Abverkäufen.

Der Bitcoin sank von einem Wert von über 21.000 USD auf unter 15.000 USD. Heute befindet sich der BTC Preis bei 15.726 USD. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden, sank er erneut um 3,50 %. Innerhalb von 13 Tagen verlor er fast 38 % an Wert. Doch wie könnte es nun weitergehen?

Anstieg oder Abstieg? Beides ist möglich

Bereits kurz nachdem der Preis-Crash begonnen hatte, überschlugen sich die Nachrichten rund um den Markt. Zahlreiche Prognosen wurden veröffentlicht, in denen Analysten ihre Meinung vertreten. Dabei gehen die Aussichten der Experten für den BTC sehr weit auseinander. Einige gehen davon aus, dass dies der Anfang vom Ende ist, andere sehen für die Krypto eine Chance in den Crash.

Bei BTC-Echo wurden drei Experten interviewt, die ihre Prognosen zum Bitcoin abgeben sollten.  Julian Hosp, Krypto Influencer und Experte geht davon aus, dass der Kurs weiter sinken wird. Auch eine lange Seitwärtsbewegung wäre möglich. Einen Anstieg hält er für unwahrscheinlich.

In seinen Aussichten hat er die wirtschaftlichen Ereignisse der Länder miteinfließen lassen. Er geht davon aus, dass sich der Immobilienmarkt und die Zahlen der Arbeitslosen auf den Bitcoin Kurs auswirken:

Halten sich die, dann wird sich auch der Bitcoin Preis halten. Wenn diese zu Problemen werden, dann sehen wir noch weit tiefere BTC Preise. Für das unwahrscheinliche Szenario, dass es zu einem 3. Weltkrieg kommt, würde ich nicht auf Bitcoin wetten. Persönlich erwarte ich eher ein Seitwärts oder Runter-Jahr für Bitcoin, aber nicht so drastisch wie 2022.

Analyst und Krypto-Experte Gerald Hörhan, schenkt dem Bitcoin gute Prognosen. Er geht davon aus, dass nach diesem Tief ein weiteres Hoch kommt.

„Ist Krypto tot? Definitiv nein. Wenn alle sagen “der Markt ist tot”, ist es meist kein schlechter Zeitpunkt für den Einstieg. Am besten man benutzt beschleunigte Ansparpläne, denn kurzfristig besteht noch Downside-Potenzial. Wir befinden uns in einem harten Kryptowinter, aber nach jedem Winter kommt ein Sommer.“

Die aktuellen Preise des Bitcoins könnten sich in Zukunft also auch als mögliches Schnäppchen entpuppen und den Händlern Renditen bescheren. Dieses mögliche Szenario ist jedoch nur für Trader geeignet, die gerne ein Risiko eingehen. Bei den Werten, in denen sich der BTC bewegt, sind Kleinanleger in jedem Fall raus. Grundsätzlich kann dieses Denken aber auch zu einem Totalverlust führen. Wer sich jetzt mit Coins eindeckt, weil er davon ausgeht, es ist ein günstiger Zeitpunkt, könnte also bald Gewinne machen, oder aber erhebliche Verluste erzielen. Es ist also in jedem Fall Vorsicht geboten. 

Anleger sollten sich dem Risiko, die die jetzige Situation mitbringt, in jedem Fall bewusst sein. Aktuell hat sich noch keine Seitwärtsbewegung eingependelt. Derzeit sinkt der Kurs zwar langsamer als in der vergangenen Woche, doch er sinkt weiter. 

Beobachtet man die Krypto-Community, ist der Zuspruch für den Bitcoin weiterhin hoch. Unter anderem postete der Binance CEO „Bitcoin is not dead. We are still here.“

Michael Saylor, selbsternannter Kryptoanalyst und Investoren-Legende, postete einen interessanten Beitrag auf Twitter. Er beschreibt, dass der Bitcoin nicht vom Geschehen des gesamten Marktes abhängig sei. Man solle die erste Kryptowährung in Zukunft nicht mehr mit Altcoins vergleichen.

Er betrachtet die aktuelle Krise rund um FTX für eine teure Werbung für den Bitcoin, wovon dieser bald profitieren wird.

Aktuell ist der Bitcoin Kurs für die Händler nur sehr schwer einzuschätzen. Die Bitcoin Prognosen stehen dennoch gut. Die Mehrheit der Analysten geht davon aus, dass sich der Coin von diesem Tief wieder erholen wird. Anleger sollten den BTC Kurs und auch die Geschehnisse rund um die Kryptobörsen gut im Auge behalten.  

RIA Token – eine interessante Alternative zum Bitcoin?

Derzeit fällt der Bitcoin für zahlreiche Händler als rentable Investition vermutlich weg. Der RIA Token könnte womöglich eine interessante Alternative darstellen. Die Münzen sind Teil des Calvaria-Ökosystems. Die Entwickler möchten den Nutzern künftig ein Play to Earn Kartenspiel bieten. Dabei erhalten die Spieler NFT basierte Spielkarten, die sie geschickt gegen ihre Gegner einsetzen müssen. 

Gamer entscheiden selbst, ob sie die Welt von Calvaria im Alleingang oder mit und gegen andere Spieler erobern möchten. Die RIA Coins dienen sowohl im Spiel als auch in dem Ökosystem als Zahlungsmittel. Derzeit läuft der Vorverkauf der Münzen, dieser befindet sich in der vierten von insgesamt zehn Phasen.

Zu Calvaria