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Bitcoin Kurs Prognose: 7 Fakten, die jetzt jeder kennen muss!

Daniel Robrecht
| 5 Lesezeit:

In den vergangenen 24 Stunden gab es leichte Gewinnmitnahmen im digitalen Währungsmarkt. Der Bitcoin wurde dabei meist rund um 28.000 $ gehandelt. Zuletzt fiel BTC jedoch wieder unter dieses Kursniveau. Solange der Kurs oberhalb der 27.000 $ bis 27.500 $ verharrt, dürfte das Aufwärtsmomentum jedoch intakt sein. Eine spannende Woche steht uns bevor, nachdem der Bitcoin zuletzt die beste Handelswoche seit mehreren Jahren ablieferte – inmitten einer aufkeimenden Krise. Die folgenden 7 Fakten muss jeder Bitcoin-Holder jetzt kennen. 

1. BTC baut Marktdominanz aus: Jahreshoch im Blick

Die Bitcoin Marktdominanz notiert aktuell bei über 47 %. Damit nähert man sich unweigerlich dem Jahreshoch, was man dem nachfolgenden Chart entnehmen kann. Anleger präferieren Bitcoin gegenüber Altcoins. In unsicheren Zeiten schwenken die Marktteilnehmer zur wertvollsten Kryptowährung der Welt.

Bitcoin Marktdominanz 

Seit Juni 2022 war der Bitcoin nicht mehr so stark auf dem Markt vertreten wie aktuell. Die US-Notenbank könnte aufgrund der aktuellen Bankenkrise schneller als erwartet ihre Geldpolitik lockern, was eine positive Auswirkung auf den Bitcoin-Kurs haben könnte. Wenn die Geldmenge massiv ausgeweitet wird, könnte der Bitcoin als alternative Investition eine logische Wahl sein. 

2. Hedge in der Bankenkrise: Bitcoin wird zum sicheren Hafen

Aufgrund der aktuellen Finanzkrise sinkt das Vertrauen der Anleger in das traditionelle Finanzsystem. Einige Ökonomen sehen die Risiken, die sich durch die jahrzehntelange lockere Geldpolitik angesammelt haben. In den USA sind bereits erste Banken zusammengebrochen, und auch die Credit Suisse, eine traditionsreiche Schweizer Bank, ist gescheitert. Zwar beruhigte die Übernahme durch die UBS den Markt. Doch die Anleger sind weiterhin besorgt über eine mögliche Finanzkrise. Der Bitcoin wird in diesem Marktumfeld immer öfter als sicherer Hafen betrachtet, während das traditionelle Finanzsystem konträr betrachtet wird. Obwohl die Auswirkungen der Bankenkrise noch nicht vollständig absehbar sind, scheint der Bitcoin eine gute Wahl. Denn die Banken sind nicht wegen Kryptos gescheitert, sondern aufgrund systemischer Risiken, wie beispielsweise steigender Stress auf die Einlagen durch die aggressive Straffungspolitik der Fed. 

3. Bitcoin Korrelation mit S&P 500 negativ: Positive Korrelation mit Gold

Die Korrelation zwischen Bitcoin und Aktien war im vergangenen Jahr über weite Strecken stark positiv. Eigentlich war es nur der FTX-Crash im November 2022, der die Korrelation kurzzeitig in den negativen Bereich drückte. Kryptos crashten damals, während sich Aktien erholten. Jetzt ist es jedoch umgekehrt. Erstmals seit über einem Jahr gibt es wirklich eine klar negative Korrelation zwischen BTC und dem S&P500, wenn man den BTC Pearson Correlation Indikator im 30D betrachtet.

 Bitcoin korrelation

Demgegenüber schoss die Korrelation mit Gold klar ins Positive. Anleger sehen Bitcoin aktuell eher als digitales Gold, denn als risikobehaftete Assetklasse. Dies unterstützt die obige Einschätzung, dass BTC im aktuellen Marktumfeld mehr denn je zu einem Hedge avanciert. 

4. Wochenchart hellt sich auf: Bullisches Momentum

Bitcoin Chart 

Die letzte Handelswoche brachte rund 25 % für den Bitcoin. Damit gab es die beste Wochenperformance seit fast fünf Jahren – und das, obwohl der Bärenmarkt noch immer nicht endgültig aus den Köpfen der Anleger verschwunden ist. Durch die starken Kursgewinne in den letzten beiden Wochen konnte der Bitcoin den MA 50 und MA 200 überwinden. Mehrere Widerstände wurden zuletzt gebrochen, der langfristige Abwärtstrend ebenfalls. Nun hat sich der Wochenchart massiv aufgehellt. Hier scheinen weitere Kursgewinne möglich, auch die 30.000 $ rücken in den Vordergrund. 

5. Gier auf Jahreshoch: Bitcoin Fear & Greed Index

Aktuell notiert der Bitcoin Fear and Greed Index bei 66 https://alternative.me/crypto/fear-and-greed-index/ und damit klar im Bereich der Gier. Die Anleger sind beim Bitcoin sogar noch ein gutes Stück gieriger als bei der zweitwertvollsten Kryptowährung Ethereum. Schauen wir uns jedoch die langfristige Entwicklung an, fällt ein Faktor besonders auf. Der Bitcoin Fear and Greed Index hat ein neues Jahreshoch erreicht.

 Bitcoin Fear and Greed

Der Bitcoin Fear and Greed Index ist ein Indikator, der den aktuellen emotionalen Zustand des Bitcoin-Marktes anhand diverser Faktoren wie Volatilität, Handelsvolumen und Stimmungsanalyse misst. Ein Wert nahe 0 bedeutet, dass die Marktteilnehmer ängstlich und pessimistisch sind, während ein Wert nahe 100 auf Gier und Zuversicht hindeutet.

Der Index kann jedoch auch als Kontraindikator betrachtet werden, da extrem hohe Werte einen überkauften Markt indizieren, während extrem niedrige Werte eine überverkaufte Situation andeuten.

Das letzte Mal notierte der Bitcoin Fear and Greed Index über diesem Niveau beim Allzeithoch im November 2021 bei rund 69.000 $. Mit dem anschließenden Crash fiel der Indikator deutlich und kehrte über ein Jahr nicht auf dieses Niveau zurück. Dennoch bleibt wohl noch ein etwas Spielraum. Damals notierte der Indikator bei rund 85. Vorsicht ist geboten, Panik jedoch nicht – eher scheinen kleinere Gewinnmitnahmen wahrscheinlich.

6. FOMC-Treffen im Fokus: Wie reagiert die Fed am 22. März? 

Die US-Notenbank wird am 22.03 einen weiteren Zinsentscheid treffen, der mit großer Spannung erwartet wird. Denn es gibt aktuell stark unterschiedliche Meinungen darüber, ob sich die Fed in Anbetracht der aktuellen Bankenkrise stärker auf den Schutz der Banken konzentrieren wird. Der Pivot der Fed rückt zweifelsfrei näher, um auf die systemischen Risiken zu reagieren. Es ist jedoch unklar, wie sich dies auf den Markt auswirken wird. Denn auch eine drohende Manifestation der Inflation will wohl niemand sehen.

Aktuell gehen 25 % der Marktteilnehmer davon aus, dass die Fed bei den Zinserhöhungen pausieren wird. Rund drei Viertel sind der Meinung, dass ein kleiner 25 Basispunkte-Zinsschritt folgt.

Fed Zinsen 

7. Bitcoin Mining Difficulty erreicht ATH

Zugleich bleibt die Bitcoin Mining Difficulty rund um das Rekordhoch, das vor wenigen Tagen erreicht wurde.

Die Bitcoin Difficulty ist eine Kennzahl, die die Schwierigkeit für die Bitcoin-Miner ausdrückt, neue Blöcke auf der Blockchain zu finden. Je höher die Difficulty, desto schwieriger ist es für die Miner, gültige Blöcke zu erstellen und somit auch Rewards zu verdienen. Dennoch deutet eine hohe Difficulty auf eine starke Konkurrenz im Netzwerk hin, da mehr Miner versuchen, Blöcke zu finden. Ein Anstieg der Difficulty drückt eine höhere Rechenleistung im Netzwerk aus, was positiv für die Sicherheit und Relevanz des Netzwerks ist. 

Bitcoin Alternativen

Wer über den Bitcoin hinaus auf der Suche nach attraktiven Kryptowährungen ist, könnte einen Blick auf unseren Beitrag über die besten Kryptowährungen in 2023 werfen. Hier hat unser Industry-Talk-Team einen bunten Mix aus Large Caps und attraktiven Krypto-Presales zusammengestellt, der kontinuierlich überarbeitet wird.