Bitcoin ist wieder heiß begehrt, die deutschen Banken steigen ein

Georg Steiner
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Der wachsende Optimismus bezüglich einer Zulassung eines Bitcoin-ETFs in den USA hält den Kurs hoch. Kryptowährungen sind gefragt wie lange nicht mehr, das veranlasst deutsche Banken verstärkt in den Markt einzusteigen.

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Bitcoin hat vor kurzem seinen Jahreshöchststand erreicht und verharrt derzeit auf diesem hohen Niveau. Laut einer neuen Untersuchung fließen derzeit mehr als 300 Millionen Euro in digitale Anlageprodukte. Diese zeichnen sich durch eine enorme Bandbreite aus, die weit über Bitcoin hinausgehen. Regelmäßig kommen neue Token wie Bitcoin Minetrix auf den Markt und stellen sich der enormen Konkurrenz.

Der Marktführer saugt 90 Prozent aller Investorengelder ab


Seit mehr als einem Jahr ist Bitcoin nicht mehr so heiß begehrt, wenn man die Geldzuflüsse als Maßstab heranzieht. Unglaubliche 90 Prozent aller Zuflüsse wandern zur Mutter aller Kryptowährungen. Das ist aktuell nicht verwunderlich, schließlich wartet die Branche gespannt darauf, ob die amerikanische Börsenaufsicht SEC tatsächlich einen ersten Bitcoin-ETF genehmigt.

Die Chancen dafür stehen gut, schließlich haben sich Finanzriesen wie BlackRock um die Zulassung beworben. Dieser Bitcoin-ETF würde den Wert von Bitcoin widerspiegeln und den Einstig in die Welt der Kryptowährungen deutlich vereinfachen. Sollte es dazu kommen, hätte Bitcoin einen großen Schritt, hin zu mehr Regulierung, gemacht und seinen Platz mitten in der Finanzwelt gefunden.

Volksbanken und Raiffeisenbanken prüfen den Einstieg in den Handel


In Deutschland untersucht, laut einem Artikel des Handelsblatts, derzeit die genossenschaftliche DZ Bank die Möglichkeit, mit der Börse Stuttgart zu kooperieren, um so in den Handel mit Krypto-Anlagen einsteigen zu können. Die DZ Bank ist das Spitzeninstitut der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Deutschland. Sollte es zu der Kooperation mit der Börse Stuttgart kommen, wird voraussichtlich jede einzelne der insgesamt 700 Banken selbst entscheiden, ob sie ihren Kunden den Handel mit Kryptowährungen anbietet.

Doch auch andere Banken haben den Kursanstieg von Bitcoin registriert und versuchen in den Handel und die Verwahrung von digitalen Währungen einzusteigen. Bei Kooperationen wird erfahrungsgemäß die Möglichkeiten, mit Kryptowährungen zu handeln, direkt in das jeweilige Onlinebanking integriert. Die Börse Stuttgart hat schon jetzt mehrere Kooperationen mit deutschen Banken gestartet und bietet daneben ihren eigenen Kryptohandelsplatz und die App Bison an.

Die großen Geldinstitute machen sich bereit

Darüber hinaus haben bereits zahlreiche deutsche Banken eine Kryptoverwahrlizenz beantragt. Dazu zählen nicht nur die Deutsche Bank, sondern auch die Commerzbank und der Sparkassendienstleister Deka. Wenn diese Anträge erfolgreich sind, können die Geldinstitute auch professionellen Anlegern eine entsprechende Infrastruktur anbieten, die nicht nur den Handel, sondern auch die Verwahrung von Kryptowährungen beinhaltet.