Bitcoin am Abgrund: Warum Top-Analysten jetzt einen Absturz auf 12.000 Dollar erwarten

Bitcoin scheitert seit Monaten daran, nennenswerte Stärke aufzubauen. Top-Analysten rechnen deshalb jetzt mit neuem Schmerz für die Kryptowährung Nummer 1. Demnach droht BTC ein Absturz auf bis zu 12.000 Dollar. Wie schnell kann sich Bitcoin davon wieder erholen?

Was kostet 1 ganzer Bitcoin?

1 ganzer Bitcoin (BTC) kostet aktuell nach einem Rückgang um 0,97% innerhalb der letzten 24 Stunden 18.914 Dollar (Daten von Coinmarketcap.com). Die wertvollste Kryptowährung der Welt befindet sich damit satte 72% von ihrem bisherigen Allzeithoch entfernt. Das liegt bei 68.789 Dollar und wurde am 10. November 2021 markiert.

BTC-Tageschart: Droht weiterer Schmerz? Bild: Coinmarketcap.com

Gelingt die Rückkehr zu den Höchstständen? Das ist die große Frage, die zahlreiche Krypto-Anleger derzeit umtreibt. Viele Analysten halten eine Rückkehr zum Allzeithoch zwar für wahrscheinlich – unklar ist allerdings, wie schnell das passieren kann.

Zuletzt lag gewisse Hoffnung auf dem Zinsentscheid der US-Notenbank — allerdings konnte auch deren Leitzins-Erhöhung um nur 0,75 Prozentpunkte die Krypto-Märkte nicht wie gedacht beflügeln. Im Gegenteil. Bitcoin und Co. haben mit einer Korrektur reagiert.

Nichtsdestotrotz: Langfristig bleiben viele Branchenbeobachter bullish. Kurzfristig könnte BTC aber erneut korrigieren, so die Einschätzung zweier beliebter Analysten.

Der vielzitierte Chart-Experte Nicholas Merten beispielsweise hält einen depressiven Bärenmarkt bei Technologie-Indizes wie dem Nasdaq für „überfällig“, warnt seine Follower vor einer „harten Korrektur“ von mehr als 50% vom Allzeithoch. Mit entsprechenden Folgen für Bitcoin und die Krypto-Märkte, so Merten.

„Wenn wir darüber nachdenken, dass Bitcoin sich neutral zum Nasdaq verhält, nehmen wir es hier auf unseren Bitcoin-Chart und sehen uns einen gleichmäßigen Rückgang des Bitcoin-Kurses von dort an, wo wir jetzt sind, und das würde uns ungefähr in Richtung 13.600 bis 14.000 Dollar bringen.“

Das genaue Datum hierfür möchte er nicht nennen, rechnet aber „in den kommenden Monaten bis zum ersten Quartal 2023“ mit einer entsprechend brutalen Korrektur. 

Hier findest du die vollständige Bitcoin-Analyse von Nicholas Merten (englischsprachig).

Bitcoin-Prognose: Kommt der Crash auf 12.000 Dollar?

Mertens ist mit seiner bearishen Prognose nicht alleine. Auch andere Branchenbeobachter halten einen neuen, ausgewachsenen Bull-Run erst 2023 für möglich. Einer davon: Top-Trader Pentoshi (@Pentosh1 auf Twitter).

Der schreibt seinen mehr als 612.000 Twitter-Followern aktuell, welches Worst-Case-Szenario er für Bitcoin jetzt erwartet – und wie es danach weitergeht. Auch Pentoshi sieht BTC jetzt auf 14.000 Dollar fallen, sogar ein Aufsuchen der 12.000-Dollar-Region sind seiner Einschätzung nach wahrscheinlich.

Direkt im Anschluss sei auch nicht mit einer bullishen Erholung zu rechnen, sondern mit glanzlosem Seitwärtstrading. Also einer Marktphase, in der die Preise weder groß nach oben, noch nach unten ausbrechen. Pentoshi:

„Wenn ich ein Worst-Case-Szenario sagen müsste, würde ich es auf 12-14k für $BTC schätzen. Bei 18,7k jetzt und in der Nähe der Juni-Tiefs. Erwarte keinen Bullenmarkt in nächster Zeit. Es wird eher ein echter Seitwärtsmarkt kommen.“

Fallende Preise mit anschließendem Seitwärtstrading: Jetzt könnte folglich die beste Zeit sein, Kryptowährungen wie Bitcoin zu akkumulieren, um im nächsten Bull-Run davon zu profitieren.