01 Jul 2021 · 2 min read

Ab heute können 4.000 deutsche Fonds beginnen, in Krypto zu investieren

Die deutsche Gesetzgebung, die am 1. Juli in Kraft getreten ist, erlaubt es rund 4.000 der sogenannten Spezialfonds des Landes, in Kryptoassets zu investieren, was möglicherweise den Weg für einen Anstieg des Engagements deutscher Investoren in Krypto ebnet.

Source: iStock/HamidEbrahimi

Nach den neuen Regeln dürfen deutsche Spezialfonds bis zu 20% ihres Portfolios in Kryptoassets investieren.

Im Mai sagte Dominik Tyrybon, Associate bei der österreichischen Anwaltskanzlei Schoenherr Rechtsanwälte, voraus, dass die Gesetzgebung "zweifellos die Position Deutschlands als Drehscheibe für Finanzinvestitionen stärken" wird und "einen wichtigen nächsten Schritt zur Legitimierung von Kryptoassets als Anlageklasse" in der deutschen Wirtschaft darstellt.

"Marktexperten erwarten bereits, dass die neue Regulierung erhebliche Investitionen in die Krypto-Märkte auslösen wird", sagte Tyrybon.

Der Anwalt zitierte Schätzungen von Sven Hildebrandt, CEO der deutschen Firma Distributed Ledger Consulting (DLC), der einen potenziellen Zufluss von 350 Mrd. EUR (415 Mrd. USD) in Krypto-Assets sieht.

"Das wäre etwa ein Fünftel des Vermögens von rund EUR 1,87 Billionen, das derzeit in etwa 4.000 offenen inländischen Spezialfonds gebunden ist. Es bleibt die Frage: Wer ist der Nächste?" schrieb Tyrybon.

Unterdessen wurde Frank Dornseifer, Geschäftsführer des Bundesverbands Alternative Investments (BAI), von der lokalen Nachrichtenseite T3N.de mit den Worten zitiert, dass die neuen Regeln nicht nur für Spezialfonds gelten sollten, sondern für eine breitere Gruppe von Finanzinstitutionen, zu der auch öffentliche Fonds gehören sollten, da sie unnötigerweise einen Teil des privaten Kapitals fernhalten.

Das Fondsstandortgesetz wurde vom Finanzministerium und dem Ministerium für Wirtschaft und Energie ausgearbeitet, die von Olaf Scholz von der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) bzw. Peter Altmaier von der Christlich Demokratischen Union (CDU) geführt werden.

Die Umsetzung des Gesetzes folgt einer früheren Entscheidung Deutschlands, Banken ab dem 1. Januar 2020 den Verkauf und die Lagerung von Kryptoassets zu ermöglichen. Der Schritt spornte eine Reihe von Partnerschaften zwischen deutschen Banken und Krypto-Depotanbietern an. and Peter Altmaier from the Christian Democrats Union (CDU), respectively.
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