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Mehr als 2.500 Händler in Österreich rücken näher an Bitcoin heran

Von Sead Fadilpašić
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Source: Adobe/luzitanija

Krypto-Besitzern in Österreich wird nun eine weitere Möglichkeit geboten, ihre Krypto-Währungen im ganzen Land auszugeben.

Die österreichische Fintech-Firma Salamantex hat angekündigt, dass ihre Krypto-Zahlungsdienst-Software in die A1-Zahlung, einen Service von einem der größten österreichischen Mobilfunkbetreiber, A1, integriert wird.

Es gibt mehr als 2.500 potentielle Akzeptanzstellen für A1 Payment, bei denen die Nutzer Einkäufe mit Krypto tätigen können, und die einzige Bedingung ist, dass der Händler die Funktion aktiviert hat.

Es steht den Händlern frei, sie zu aktivieren und mit der Annahme von Kryptos, einschließlich Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Dash (DASH), zu beginnen und damit Bargeld oder Kreditkarten zu ersetzen. Der Kunde zahlt in Krypto, aber der Händler erhält weiterhin Euro, "und geht daher kein Wechselkurs- oder Währungsrisiko ein", hieß es in der Ankündigung.

Bereits jetzt können Händler diese Zahlungsfunktion bei A1 Payment bestellen und ohne Aktivierungskosten testen.

"Die Akzeptanz von Kryptowährungen erschließt neue wohlhabende Kundengruppen und ermöglicht es Händlern, sich als Pioniere in ihrer Branche zu positionieren", sagte Markus Pejacsevich, Chief Operating Officer von Salamantex.

Das Unternehmen fügte hinzu, dass die letzten Monate, die durch die COVID-19-Pandemie gekennzeichnet waren, einen Sinneswandel im normalerweise bargeldorientierten Österreich bewirkt haben. "Die Menschen wurden von Regierung und Handel aufgefordert, soweit wie möglich primär auf den bargeldlosen Zahlungsverkehr umzustellen", während diese bargeldlose Zahlungsalternative "sich an den Bedürfnissen einer digitalen Generation orientiert".

Die Crypto Payment Service Software ist so konzipiert, dass sie in bestehende Zahlungsprozesse integriert werden kann. Partnerschaften mit A1 sowie mit den Zahlungslösungsanbietern Ingenico und Concardis ermöglichen laut Salamantex eine breite Einführung des Krypto-Zahlungsdienstes sowohl in Österreich als auch in den Nachbarländern. "Weitere Kooperationen mit Zahlungsdienstleistern sind bereits in Planung".

Im August 2019 schloss sich A1 zusammen mit Salamantex, Ingenico und Concardis für ein erstes "Pilotprojekt" für In-store-Zahlungen in sechs Krypto-Assets an: Bitcoin, Dash, Ethereum, Litecoin (LTC), XRP und Stellar (XLM). "Das System hat sich in einem mehrmonatigen Testlauf in ausgewählten A1-Läden bewährt", sagte das Unternehmen in dieser jüngsten Ankündigung.

Im Oktober 2019 ging Salamantex eine Partnerschaft mit TEN31, einem Fintech-Arm der deutschen Bank WEG Bank, ein, um mit der Annahme von Anträgen von Einzelhändlern zu beginnen, die an einem Test der neuen Kryptozahlungslösung interessiert sind. Dies geschah, nachdem der große Krypto-Zahlungsabwickler BitPay Anfang des Jahres den deutschen Markt verlassen hatte. "Erst vor wenigen Monaten hat Ingenico das erste POS [Point of Sale]-Terminal mit integrierter Krypto-Zahlungssoftware von Salamantex auf der Euro Shop-Messe in Deutschland vorgestellt", sagte das Unternehmen heute.

Im Februar dieses Jahres haben sie sich auch wieder mit Ingenico zusammengetan, um ein neues POS-Terminal auf den Markt zu bringen, das es den Händlern ermöglicht, "Zahlungen in digitalen Währungen standardmäßig" zu verarbeiten.

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