11 Oct 2022 · 2 min read

Krypto-Steuern nicht bezahlt, jetzt drohen 5 Jahre Haft

Wer seine Steuern nicht bezahlt, die nach dem Handel mit Kryptowährungen anfallen, dem drohen umfangreiche Konsequenzen. Das musste zuletzt auch der Amerikaner Ethan Trainor feststellen.

Nicht genug, dass im Dark Web mit illegalen Transaktionen über 1 Million Dollar verdient hatte, er versuchte seine Gewinne auch noch über Kryptowährungen reinzuwaschen und „vergaß“ seine Einkünfte bei der Steuer anzugeben. Jetzt stand er in Florida vor Gericht und wurde deshalb verurteilt. Dem Mann drohen bis zu fünf Jahre Gefängnis, das Strafmaß wird jedoch erst im Dezember bekanntgegeben.

Verschleierungstechnik war nutzlos

Trainor verdiente sein Geld mit illegalen Transaktionen im Dark Web. Doch das war offenbar gar nicht das Problem. Er musste sich wegen Steuerhinterziehung verantworten, unabhängig davon, woher das Geld stammte. Zuvor hatte er verschiedene Techniken benutzt, um seine Einkünfte zu verschleiern.

Der Fall erinnert ein wenig an den legendären Chicagoer Mafiaboss Al Capone, der nicht wegen seiner Verbrechen, sondern wegen Steuerhinterziehung geschnappt wurde und im Gefängnis starb.

Trainors Geschäftsmodell bestand darin Kryptwährungen zu nutzen, um auf Marktplätzen im Dark Web gehackte Online-Kontoanmeldungen zu kaufen oder zu verkaufen. Diese Logins funktionierten sowohl bei Film und Musik-Streaming-Seiten wie auch bei Konten von Mitfahrdiensten, Bildungswebseiten und vielen anderen mehr.  

Der Angeklagte wickelte seine Transaktionen unter anderem über Mixer ab, das sind Dienste, die verschiedene Krypto-Transaktionen zusammenführen und so die Herkunft der Kryptowährungen verschleiern. Danach wird die gewaschene Kryptowährung an die Wallets der User überwiesen. Versucht man nun den Weg des Geldes nachzuvollziehen, gestaltet sich dies ausgesprochen schwierig.

Europa macht die Krypto-Transaktionen transparent

Doch in diesem Fall halft auch diese Taktik nichts, Trainor wurde vor Gericht gestellt. Der Fall wurde durch eine Spezialeinheit namens Operation TORnade bearbeitet. Diese hat die Aufgabe Geldwäscher und schwerwiegende kriminelle Organisationen aufzuspüren, wenn sie eine Bedrohung für die USA darstellen.

Der Fall zeigt, dass Gewinne, die mit Kryptowährungen erzielt werden, längst von den Behörden so verfolgt werden, wie jeder andere Steuerfall. Jeder, der Gewinne verbucht, tut gut daran, diese in seine Steuererklärung mit aufzunehmen.

Schließlich zieht sich auch in Europa die Steuerschlinge zu. Laufend kommen neue Kryptowährungen wie IMPT auf den Markt, die man kaufen kann. Sie versprechen Gewinne, doch diese sind in den Steuererklärungen anzugeben. 

Unternehmen wie Blockpit eigene Tools an, um die Krypto-Steuererklärung schnell und einfach auszufüllen. Wer sich bisher noch nicht mit dem Thema beschäftigt hat, sollte jetzt handeln, denn auch Verluste kann man absetzen

Immerhin bringt die EU gerade ihre Regulierung für Bitcoin und Co. auf den Weg, und macht damit den Weg für mehr Transparenz der Transaktionen frei.   

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