04 Dez 2021 · 4 min read

Die Top 5 Krypto-News der Woche

Welche Krypto-News haben uns diese Woche bewegt? Finden Sie jeden Samstag unsere Top 5 Krypto-News der Woche.

Metaverse ist eine "riesige, riesige Chance" - Stratege der Bank of America

Das Metaverse wird letztendlich dafür sorgen, dass Kryptowährungen als Währungen in der virtuellen Welt verwendet werden, so ein Stratege der Bank of America über das Potenzial der schnell wachsenden Krypto-Nische.

"Ich glaube definitiv, dass dies eine massive, massive Chance ist [...] Sie brauchen die richtigen Plattformen [...] das wird definitiv eine große Chance für dieses gesamte Ökosystem sein", wurde Haim Israel, Leiter der globalen thematischen Anlagestrategie der Bank of America, am Dienstag von Insider zitiert.

Er fügte hinzu, dass das Metaverse der Ort ist, an dem "wir anfangen werden, Kryptowährungen als Währungen zu verwenden", obwohl er auch sagte, dass dies angesichts der hohen Volatilität der meisten Kryptowährungen höchstwahrscheinlich in Form von Stablecoins geschehen wird.

Das Metaverse wird wahrscheinlich zu einem neuen Boom im Kryptobereich beitragen, so Israel gegenüber Insider, und er fügte hinzu, dass die Menschen um die Schaffung neuer Plattformen für die virtuelle Welt rennen werden.

Vitalik Buterin schlägt neue EIP vor, um Ethereums Gasgebühren in den Griff zu bekommen

Der Mitbegründer von Ethereum (ETH), Vitalik Buterin, hat einen neuen Vorschlag zur Verbesserung von Ethereum (EIP) vorgelegt, der darauf abzielt, die Probleme mit den Gasgebühren des Netzwerks zu lösen, indem er eine Begrenzung der gesamten Transaktionsabrufdaten einführt, was wiederum die Gaskosten für Transaktionen senken sollte.

Da Ethereum nur 15 Transaktionen pro Sekunde verarbeiten kann, neigen die Gasgebühren dazu, in Zeiten der Überlastung des Netzwerks in die Höhe zu schnellen. Am 9. November erreichten die durchschnittlichen Netzwerkgebühren für Transaktionen 62 USD pro Transaktion. Momentan kosten Ethereum-Transaktionen laut BitInfoCharts rund 44 USD.

Nachdem er die Bedenken bezüglich der Transaktionsgebühren im Ethereum-Netzwerk hervorgehoben hatte, schlug Buterin das neue EIP-4488 vor und sagte, dass es "die Kosten für Transaktions-Calldata-Gas senken und eine Begrenzung der Gesamtmenge der Transaktions-Calldata in einem Block hinzufügen würde."

Mit anderen Worten, EIP-4488 würde die Gesamtzahl der Transaktions-Calldata begrenzen, in denen Daten aus externen Aufrufen von Funktionen gespeichert werden, bevor die Calldata-Gas-Kosten gesenkt werden, um die Möglichkeit eines Zusammenbruchs des Netzwerks auszuschließen.

Neue Deutsche Regierung fordert Krypto-Regulierung und Blockchain-Investitionen

Zwei Monate nach der Bundestagswahl haben sich drei deutsche Parteien auf ein Programm geeinigt, das von ihrer künftigen Koalitionsregierung umgesetzt werden soll - und das erstellte Dokument enthält eine Forderung nach einer stärkeren Überwachung von Kryptoanlagen durch die Institutionen der Europäischen Union.

Die drei Parteien - die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD), Bündnis 90/Die Grünen und die Freie Demokratische Partei (FPD) - erklären in dem Dokument, dass das Land einen "umfassenden digitalen Aufbruch" benötigt, um seine wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

"Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass ein digitaler Aufbruch, der unsere Werte, unsere digitale Souveränität und eine starke technologische Basis schützt, nur in einem fortschrittlichen europäischen Rahmen gelingen kann", so die drei Koalitionspartner in dem 177-seitigen Programm.

Die nächste Regierung, die voraussichtlich von SPD-Chef Olaf Scholz geführt werden wird, schlägt vor, den Kampf gegen die illegale Nutzung von Kryptowährungen auf europäischer Ebene zu verstärken.

Experten sehen in Cardano weiterhin großes Potenzial

Anleger beobachten derzeit bei der Kryptowährung Cardano ein interessantes Phänomen. Trotz der Kurzrückgänge in jüngster Vergangenheit steigt die Zahl der Nutzer weiter an. Das deutet darauf hin, dass hier offenbar weiterhin viel Potenzial für die Zukunft verborgen ist.

Der ADA-Token erlitt zuletzt einen herben Rückschlag, ausgelöst durch regulatorische Bedenken in den USA. Die Krypto-Börse eToro hatte zuvor angekündigt, nicht nur den Handel, sondern auch das Staking mit dem ADA-Token per Ende dieses Jahres in den USA einzustellen. Ab 2022 können Kunden nur noch bereits zuvor gekaufte Token an andere Wallets senden. Die Neuregelung ist allerdings nicht nur auf Cardano beschränkt, sondern trifft auch TRX von Tron.

Eine gute Zukunft?

Diese Nachricht hat sich erwartungsgemäß negativ auf den Kurs der Kryptowährung ausgewirkt. Dieser gab weiter nach. Doch er befindet sich bereits seit einiger Zeit in einer Korrekturphase. Nichtsdestotrotz sehen Experten eine gute Zukunft für Cardano.

Das liegt auch daran, dass die Kryptowährung bereits zahlreiche Anwendungsfälle aufweist und einige interessante Projekte in der Pipeline hat. Yahoo Finance lobte die robuste Architektur der Cardano-Blockchain. Sie ist nach Ansicht der Experten offenbar wesentlich energieeffizienter, skalierbarer und anpassungsfähiger als jene der Konkurrenz. Die Transparenz in der technischen Entwicklung gilt ebenfalls als Vorteil gegenüber anderen Projekten.

 Die anonymen digitalen Wallets sind am Ende

Die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten sind fest entschlossen, die Regulierungsschraube bei Kryptowährungen anzuziehen. Am Mittwoch haben sich die Länder auf eine gemeinsame Position bei Überweisungen von Kryptowährungen geeinigt. Die neuen Regeln sehen mehr Transparenz vor.

Zukünftig sollen alle Transfers von Kryptowährungen, wie Bitcoin, Ripple, Ethereum, Cardano, Dogecoin und Co, vollständig nachverfolgt werden können. Das ging am Mittwoch aus einer Mitteilung der Länder hervor. Damit wird das Ende der anonymen digitalen Geldbörsen eingeläutet.

Für alle Dienstleister, wie die zahlreichen Krypto-Börsen bedeutet dies, dass sie zukünftig Sender und Empfänger von Transaktionen transparent machen müssen. Damit ziehen die Krypto-Transaktionen rechtlich mit herkömmlichen Geld-Transaktionen von Banken gleich. Als Grund gaben die Länder genau jenes Argument an, mit dem so gut wie jede finanzrechtliche Verschärfung in der Vergangenheit begründet wurde.

Die geplante Neuregelung soll dazu dienen, mögliche kriminelle Transaktionen zu identifizieren und in Folge zu blockieren, stellten die Länder in der Mitteilung fest. Die Verschärfung soll im Rahmen eines neuen Gesetzesvorschlags gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung umgesetzt werden.

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